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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

In der Luft und am Boden

18.09.2018

Torwandschießen, Blumen-Haarkränze binden, sich in einer Aussichtsgondel bis in 45 Meter Höhe ziehen lassen, gemeinschaftliches Singen – und alte Kinderspiele: Das Programm des ersten Straßenfestes der Evangelischen Familien-Bildungsstätte (EFB) am Samstag in der Gorch-Fock-Straße war bunt. Rund 400 Besucher kamen, um das 50-jährigen Bestehen der Einrichtung zu feiern.

„Von ganz oben kann man sehen, wie grün Oldenburg ist. Die Fahrt mit der Aussichtsgondel war absolut faszinierend. Sogar das Riesenrad auf dem Kramermarkt-Gelände habe ich erblickt“, sagte Jürgen Rennies (65) aus Bloherfelde. Er und fast 200 weitere Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in einer Gondel, in der bis zu sechs Personen Platz fanden, von einem Kran in die Höhe ziehen zu lassen.

Um Kinderaugen zum Strahlen zu bringen, brauchte es aber weit weniger als einen Kran mit Aussichtsgondel: „Ich finde es absolut süß, dass sich mein Sohn so lange mit den Murmeln beschäftigt hat“, fand Anke Betcke (38) aus Wechloy. Dass sich die alten Spiele nicht unbedingt vor den Playstations und Hüpfburgen dieser Welt zu verstecken brauchen, das galt auch für das Geschicklichkeitsspiel „Mikado“ – gespielt auf dem Bürgersteig mit extra langen Stäben. „Die Kinder haben immer gegen ihre Eltern gewonnen“, verriet Martina Traut, die das Spiel für die EFB betreute.

Angetan von der Veranstaltung war der Landtagsabgeordnete Ulf Prange: „Ich finde das toll hier. Das ist doch mal eine schöne Art der Verkehrsberuhigung“, sagte er, womit er auf die gesperrte und von vielen Kindern und Erwachsenen gesäumte Straße anspielte. „Am schönsten finde ich die große Tafel.“ Hintergrund: Mitten auf der Fahrbahn stand eine fast 20 Meter lange, mit Hortensien geschmückte Tischreihe, an der sich die Besucher Kaffee, Kuchen und Bratwurst schmecken ließen.

„Mir hat am besten gefallen, dass es Musik gab: Zum einen vom EFB-Chor unter Leitung von Nina Witt und zum anderen das gemeinsame Singen“, sagte EFB-Leiterin Hiltrud Boomgaarden. Dorle Lange und ihre Tochter Janneke Bartels aus Leer stimmten das besser als „Rudelsingen“ bekannte Gemeinschaftserlebnis an. Und die Besucher sangen aus voller Kehle mit.

Kinder auf der Bühne

Was „supertoll“ an Dietrichsfeld ist, verrieten die vierten Klassen der Grundschule, singend und kostümiert beim Stadtteilfest, das am Samstag auf dem Schulgelände an der Liegnitzer Straße gefeiert wurde. Zuvor hatte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Gäste begrüßt und dann den Schulkindern die Bühne überlassen. Die Klassen 3b und 3c führten zu Beginn das Theaterstück „Irgendwie anders“ auf. Auch Schüler der Oberschule Alexanderstraße engagierten sich, zum Beispiel Ahmed (10. Klasse) und Ceaband (9. Klasse) als Zuckerwatte-Verkäufer. Derweil rührten Meike Plewa und Mareike Teklenburg die Werbetrommel für ein Projekt des Fördervereins Dietrichsfeld. Die Bewohner des Stadtteils sind aufgerufen, eine Geschichte, die sie mit Dietrichsfeld verbindet, aufzuschreiben – oder auch Lieblingszeit aus der heimischen Küche. Kommen genug Beiträge (die besten werden prämiert) zusammen, dann soll daraus ein Buch entstehen. Bis zum 10. Oktober müssen die Texte im Stadtteiltreff, Alexanderstraße 331, vorliegen.

Buntes Bloherfelde

Der Name ist Programm: „Buntes Bloherfelde“ war das Stadtteilfest überschrieben, das ebenfalls am Samstag, aber auf dem Marktplatz Bloherfelde, gefeiert wurde. Es war vom Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten mit seinen Kooperationspartnern, dem Bürgerverein Bloherfelde und dem Bewohnerverein „Wir für Uns“ organisiert worden.

Mehr als 25 Vereine und Institutionen sowie Bewohner beteiligten sich mit Ständen und Spielangeboten. Es gab viele Mitmachaktionen und sogar ein Kinder-Karussell. Ebenso bunt war das Bühnenprogramm mit Auftritten des Unterhaltungskünstlers Paule Witzig, des Seemannschors Oldenburg sowie der Kinder- und Jugendtanzgruppen des TuS Bloherfelde.

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