Sängerin Emily Fröhling bekam viel Beifall vom Kohlvolk für ihre Songs. Und nie klang die Oldenburger Hymne so modern und gleichzeitig emotional wie bei der Soul-Variante der jungen Interpretin.

Das Kurfürstenkollegium einigte sich mit großer Einmütigkeit und Freude auf den internationalen neuen Kohlkönig. Außer Yared Dibaba zählten dazu: Werner Brinker (EWE-Vorstandsvorsitzender), Heinrich Engelken (stv. Vorstandsvorsitzender der Bremer Landesbank), Martin Grapentin (Vorstandsvorsitzender Landessparkasse zu Oldenburg), Dr. Rolf Hollander (Vorstandsvorsitzender CeWe), Dr. Achim Kassow (Vorstandssprecher Oldenburgische Landesbank), Franz Thole (Vorstandsvorsitzender Öffentliche Versicherungen) und Bernd Busemann (Präsident des Niedersächsischen Landtags).

Thomas Kossendey, Präsident der Oldenburgischen Landschaft, freut sich darauf, mit dem neuen Kohlkönig die gemeinsame Geschichte zwischen Oldenburg und der Türkei zu vertiefen. Nach der Reise der Prinzessin Elisabeth, die den Sultan besuchte, gebe es noch vieles zu entdecken, erklärte er. Kossendey war es auch, der die neue Majestät mit dem Buch des Oldenburgers Dr. Helmuth Steenken über den türkischen Eulenspiegel Nasreddin Hodscha versorgte, über den Botschafter Karslioglu erzählte.

Werner Brinker hat lange vor den jüngsten oldenburgisch-türkischen Begegnungen eine Brücke in die Türkei geschlagen. Die Dissertation des EWE-Chefs beschäftigt sich mit der Wasserversorgung in vorchristlicher Zeit in Pergamon an der Westküste Kleinasiens. Die Erwähnung in der Ansprache des neuen Kohlsultans belegt also ungeahnte Nachwirkungen der Promotion. Details können beim Besuch der Majestät in Oldenburg zur Eröffnung der Kultur-Begegnung im Mai vertieft werden.

Hüseyin Avni Karslioglu wusste, warum OB Schwandner die Türkei als drittes Kultur-Begegnungsland ausgewählt hat: Damit er sich als Pensionär an der türkischen Riviera niederlassen kann. „Dazu sind China und Südafrika zu weit weg.“