Oldenburg - Johanniter-Weihnachtstruckerin Christiane Willuweit vom Ortsverband Oldenburg ist erschöpft, aber gesund vom Hilfstransport nach Rumänien zurückgekehrt, bei dem es um Hilfspakete für die Ukraine ging. Kurz vor dem Jahreswechsel waren sie und ihre insgesamt 14 ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen aus Niedersachsen wieder zu Hause angekommen. Insgesamt haben die Johanniter-Weihnachtstrucker aus Niedersachsen und Bremen rund 3800 Kilometer zurück gelegt.
3960 Pakete mit Hilfsgütern, gepackt von zahlreichen Spendern nach einer genau festgelegten Packliste mit dem Bedarf für eine ukrainische Familie, haben die Johanniter aus der Region zu einem Verteilzentrum in Bistritz in Rumänien gebracht. Insgesamt waren in Niedersachsen und Bremen 4623 Pakete gespendet worden, weitere mehr als 1000 wurden virtuell gepackt. In Wunstorf wurden zudem Pakete aus dem Teilen des Johanniter-Landesverbands Nord angeliefert, diese werden in den nächsten Wochen nach und nach über Bistritz in den Ukraine gebracht.
„Alles in allem hat alles reibungslos geklappt“, sagt Christiane Willuweit nach ihrer Rückkehr nach Oldenburg. Es gab keine Panne, keine Staus und der Zoll in Österreich und Rumänien hat die Lkw durchgewunken. Für sie hat die Begleitung der Pakete vom Start der Sammelaktion bis zur Übergabe einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Das ist schon etwas Besonderes.“ Dass sie die Pakete aufgrund der augenblicklichen politischen Lage nicht zu den Zielorten in der Ukraine bringen konnte, war dann auch nur ein kleiner Wermutstropfen. Vielleicht klappt das im nächsten Jahr. Denn mitfahren, das betont Christiane Willuweit ausdrücklich, will sie auch 2023 wieder.
Dafür kann das ganze Jahr über gespendet werden.
