Nicht von schlechten Eltern: Das Klinikum Oldenburg ist für das Engagement in der Geburtshilfe ausgezeichnet worden. Das Zertifikat „Babyfreundlich“ überreichte Gisela Meese als Geschäftsführerin der initiative von Weltgesundheitsorganisation und Unicef.
Das Besondere daran: Nach der Universitäts-Frauenklinik Tübingen ist die Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Klinikums bundesweit erst die zweite Universitätsklinik, die diese Auszeichnung erhalten hat.
Das Klinikum reiht sich damit in die Liga von 93 Geburts- und Kinderkliniken in Deutschland ein. Voraussetzung ist das Erfüllen von Kriterien, die auf den internationalen Vorgaben von Weltgesundheitsorganisation und Unicef beruhen: Bindung, Entwicklung und Stillen („BESt“).
Über diese internationale Auszeichnung freue man sich sehr, meinte Professor Dr. Eduard Malik, Direktor der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Auch Geschäftsführer Dr. Dirk Tenzer schloss sich dem an: „Gerade für ein so großes Haus wie das Klinikum, in dem jedes Jahr mehr als 1700 Kinder auf die Welt kommen, ist eine solche Auszeichnung von großer Bedeutung. Sie zeigt, dass trotz höchsten medizinischen und technischen Standards in der Geburtsklinik die ganzheitliche Entwicklung des Kindes und die Beziehung zur Mutter nie aus den Augen verloren wird.“
In klingender Münze
Oldenburger Musikstudierende haben am Montag auf dem Lambertimarkt aufhorchen lassen: 40 Studenten spielten und sangen unter der Leitung ihres Dozenten Clemens Schneider stundenlang bekannte Lieder von „Alle Jahre Wieder“ bis hin „Zur Maria, die durch den Dornwald ging“.
Die Gruppe war musikalisch und instrumental „bunt besetzt“: fünf Trompeten, zwei Saxofone, drei Gitarren, zwei Ukulelen, ein Akkordeon, ein Cajon und viele Sänger. Im Ergebnis gab es eine Menge Spaß auf Seiten der Musikerinnen und Musiker und lachende Gesichter und vor allem mitsingende Menschen im Publikum.
Der Erlös fließt in die NWZ-Weihnachtsaktion. Clemens Schneider bilanzierte: „Eine durch und durch gelungene Aktion einer praktischen Musikvermittlung, die nicht nur den Ausführenden viel brachte, sondern auch den Zuhörern und vor allem auch den Empfängern unserer Hutkasse!“
