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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Junger Trainer – alte Helden

17.03.2015

Mit einem deutlichen Sieg im Rücken kann man sich natürlich auch Witze erlauben. Als Enrico Maaßen, Trainer der Oberliga-Fußballer des SV Drochtersen/Assel, am Freitagabend nach dem Spiel beim VfL während der Pressekonferenz von einer Zuschauerin nach dem Durchschnittsalter seiner Mannschaft gefragt wurde, antwortete er mit einem breiten Grinsen: „Das liegt etwas unter meinem Alter – und ich bin gerade 25 geworden.“ Nach einem souveränen 4:1-Erfolg und der Verteidigung der Tabellenspitze darf man sich als Trainer auch ein bisschen jünger fühlen. Nach der PK gratulierte VfL-Coach Ulf Kliche (45) seinem Kollegen zum 31. Geburtstag, den dieser am vergangenen Dienstag gefeiert hatte.

Das Managerduo des bisher zweitplatzierten SSV Jeddeloh, Gerhard Meyer (50) und Ansgar Schnabel (30), drückte im Stadion an der Alexanderstraße natürlich dem VfL die Daumen. Die Schützenhilfe im Meisterrennen blieb jedoch aus. Am Sonntag fielen die Ammerländer, deren Spiel in Northeim witterungsbedingt abgesagt wurde, auf Platz drei zurück. Borussia Hildesheim kam bei Arminia Hannover nur zu einem 1:1, zog mit nun 42 Punkten aus 21 Spielen aber dennoch am SSV (42, 20 – verzichtet auf einen möglichen Aufstieg) vorbei. Drochtersen (49, 21) führt die Tabelle souverän an und steht vor dem Sprung in die Regionalliga.

In der vierthöchsten Spielklasse kämpft der VfB nach dem enttäuschenden 0:0 bei Schlusslicht FT Braunschweig derweil weiter gegen den Abstieg. Vor 25 Jahren lief es viel besser. 1990 schaffte das damalige Team um Trainer Wolfgang Sidka (60) den Sprung in die 2. Bundesliga. Das Jubiläum soll in diesem Jahr am 13. und 14. Juni im Sportpark Donnerschwee gefeiert werden. Mit dabei sein sollen neben Spielern und Trainern auch der damalige Präsident Klaus Berster (78), der Vizepräsident Klaus Baumgart (60) und der an Alzheimer erkrankte Rudi Assauer (70), der vor 25 Jahren als VfB-Manager wirkte. „Rudi gehört einfach dazu. Wir werden mit seiner Tochter Bettina besprechen, ob es möglich ist, dass sie mit ihm trotz seiner schweren Erkrankung nach Oldenburg kommt“, erklärt Organisator Thomas Möller (47), der für die beiden Tage ein abwechselungsreiches Programm erstellen will. „Wir gehen anlässlich des Jubiläumstreffens von einer großen Resonanz aus“, sagt Möller. Sicher wird es auch einen Besuch der Stätte des Aufstiegs geben. Dort wo die Gastmannschaften einst im Donnerschweer Stadion so oft die „Hölle des Nordens“ erlebten, steht heute ein Einkaufszentrum.

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