Als Kindergartenleiterin des Ev. Kindergarten Schützenweg möchte ich uns bei der Firma Linden zum zweiten Mal als direkte Nachbarn zu ihrem Bauprojekt „Neues Haarentorviertel“ in Erinnerung rufen. Als wir keine Einladung zur Anwohnersprechstunde erhielten, hieß es „Sie arbeiten da ja nur….“
Nun behauptet der Geschäftsführer der Projektgruppe Linden, Herr Strickstrack, im oben genannten Artikel, dass neben dem siebengeschossigen Gebäude keine heutigen Nachbarn durch eine erdrückende Wirkung beeinträchtig werden. Es gibt in einem Meter vom jetzigen Biotop entfernt, tagtäglich von Montag bis Freitag, hundert Kinder, die einfach im Alltag die Liebe zur Schöpfung leben. Die Dompfaff und Rotkehlchen unterscheiden können, die sich über Buntspechte und Eichhörnchen freuen. Wir wollen nicht erdrückt werden.
Wir sehen im wahrsten Sinne die Sonne nicht mehr, wenn die Planung so durchgeführt wird. Wir bitten darum, uns nicht zu vergessen. Es gibt uns und unseren Kindergarten schon mehr als 60 Jahre an diesem Ort.
Und wir hoffen, dass es das Biotop auch noch lange gibt – im Namen aller 100 Kinder, Eltern und pädagogischer Mitarbeiter des Ev. Kindergartens Schützenweg.
