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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Immobilie: Kloster öffnet sich sozialen Initiativen

01.04.2014

Oldenburg Frauenkloster, Brauerei, Gefängnis, Krankenhaus und Asylbewerberunterkunft: Das Kloster Blankenburg hat in den vergangenen 700 Jahren die unterschiedlichsten Nutzungen erlebt. In naher Zukunft könnte der seit der Schließung der Asylbewerberunterkunft 2011 weitgehend leerstehende Komplex neu belebt werden. Ein Oldenburger Immobilienunternehmen hat Kloster Blankenburg erworben und Pläne für eine neue Nutzung erarbeitet. Die Anlage hatte zwischenzeitlich einem Hamburger Kaufmann gehört. Zwei Vertreter der neuen Investoren stellen die Überlegungen an diesem Donnerstag im Bauausschuss vor (17 Uhr, Technisches Rathaus).

Selbstbestimmt wohnen

Im Mittelpunkt stehen soziale Projekte unter der Überschrift „selbstbestimmtes Wohnen und Arbeiten aller Generationen“. Dazu gehören Sozialwohnungen ebenso wie Wohngemeinschaften für Menschen mit und ohne Behinderungen. Ateliers und Werkstätten könnten einen weiteren Teil der Flächen beleben. Gedacht wird auch an Gastronomie und Büroräume.

Die ehemalige Kirche könnte für Ausstellungen genutzt werden. Die Außenflächen des Klosters böten sich zum Beispiel für Spezial-Gärtnereien an. Auch die Fortsetzung der langen Brauerei-Tradition sei denkbar.

Eine „Ergänzungsbebauung“ sollte das bestehende Gebäudeensemble abrunden, heißt es. Die Studie hebt die besondere landschaftliche Lage des Klosters hervor, die eine besonders sensible Bauplanung erfordere.

Gespräche laufen

Wie zu hören ist, gibt es bereits Gespräche mit verschiedenen Trägern sozialer Projekte. Ähnlich wie bei der ehemaligen Donnerschweer-Kaserne könnte der Investor Partner ins Boot holen, die Teile der Anlage übernehmen.

Über Pläne für eine Nutzung als Asylbewerber-Unterkunft ist nichts bekannt. Allerdings sehen die städtischen Vorschriften bei Bauprojekten vor, einen kleinen Teil von Wohnraum für die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.

Für die Nutzung ist aus Planer-Sicht die Stadtnähe interessant. Blankenburg liege näher am Stadtzentrum als zum Beispiel Ofenerdiek. Andererseits seien Gastronomie, Geschäfte und Freizeiteinrichtungen schlecht erreichbar.

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Das Konzept setzt deshalb auf die Vorteile wie weitläufige Flächen, naturnahe Lage und Anbindung an die Hunte (Hausboote, Tourismus etc.). Als weiteren Vorteil nennen die Verfasser der Studie die Möglichkeit, günstigen Wohnraum anbieten zu können.

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Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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