Es ist Bewegung in die Diskussion um die Ausstattung von Schulen mit mobilen Luftreinigern gekommen. Und da Fachämter und Oberbürgermeister nach wie vor nicht vollkommen von deren Nutzen überzeugt sind, dürfte ein Grund nicht ganz unerheblich zum jetzigen Vorstoß von Jürgen Krogmann beigetragen haben, der Politik nun doch die Anschaffung solch mobiler Geräte für Grundschulen vorzuschlagen: der Wahlkampf.
Gegenkandidat Ulrich Gathmann setzt sich seit Monaten vehement für Luftreiniger in Schulen ein. Und selbst wenn die Geräte – die Expertenmeinungen gehen hier auseinander – mehr subjektive als objektive Sicherheit vermitteln sollten, kann man alleine mit dem Begriff Sicherheit punkten.
Die Stadtverwaltung gibt den Ball nun weiter an die Politik. Das ist für die grundsätzliche Entscheidung vollkommen richtig, weil diese die Finanzierung genehmigen muss. Dass die Stadtverwaltung die konkrete Entscheidung über die Anschaffung, die fachlich schwierig ist und genau aus diesem Grund bisher ja nicht getroffen wurde, aber an die Schulleitungen abwälzt, ist allenfalls halbherzig.
