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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Korvette lockt Gäste auch bei klirrender Kälte

23.01.2013

Warnemünde /Oldenburg Es gab zwar kleinere Blechschäden zu beklagen, aber diesmal betrafen sie die Korvette „Oldenburg“ nur indirekt: Weil den Blechbläsern des Marinemusikkorps Ostsee die Ventile eingefroren waren, musste die Nationalhymne ausfallen. Die Indienststellung des Schiffes fand trotzdem statt, ein Trommelwirbel musste zur feierlichen Untermalung genügen (die NWZ  berichtete).

Das reichte aber für „Tränen in den Augen“ bei einigen Gästen aus der Patenstadt, berichtet Rolf F. Müller, Vorsitzender des Freundeskreises Korvette Oldenburg: „So ein Zeremoniell hatten viele von uns noch nicht erlebt.“ Rund 100 Oldenburger hatten am Montagabend an der Veranstaltung im Marinestützpunkt Rostock-Warnemünde teilgenommen, unter anderen waren Oberbürgermeister Gerd Schwandner, Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler (SPD), Stadtbaurätin Gabriele Nießen und Ex-Oberbürgermeister Dieter Holzapfel bei klirrender Kälte an die Ostsee angereist.

Die Gäste hatten Geschenke mitgebracht: Bei einem Empfang im Betreuungsheim überreichten Schwandner und Freundeskreis-Vorsitzender Müller dem „Oldenburg“-Kommandanten Hilko Klöver fünf Bilder des Marinemalers Olaf Rahardt. Eines zeigt (in Farbe) die neue Korvette, vier zeigen (in Schwarzweiß) die drei deutschen „Oldenburg“-Vorläuferschiffe und eine dänische „Oldenborg“. Müller übergab zudem drei Schecks über jeweils 263 Euro für die Messen an Bord – „F263“ ist die Nato-Kennung des Schiffes.

Dafür durften die Oldenburger am Dienstag dann auch an Bord der 90 Meter langen Korvette gehen, wo sie laut Müller „ein hochmodernes Kriegsschiff“ zu sehen bekamen – und eine Mannschaft, „die sichtbar stolz darauf ist“. Die Oldenburger hatten lange auf diesen Termin warten müssen; verschiedene Schäden hatten die Indienststellung des 2007 getauften Schiffes verzögert.

Jetzt aber kann der Freundeskreis sein Patenschiff schon bald wiedersehen: Am 30. Januar kommt die „Oldenburg“ für ein paar Tage nach Wilhelmshaven. „Da fahren wir hin“, kündigte Müller an.

Von Wilhelmshaven aus soll die Korvette dann Kurs aufs Mittelmeer nehmen. Ob sie mit Musik verabschiedet wird, ist nicht bekannt.

Karsten Krogmann
Redakteur
Reportage-Redaktion
Tel:
0441 9988 2020

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