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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Kranz beim Standbild

20.06.2017

Der dritte Sponsorentag wurde jetzt in der IGS Kreyenbrück gefeiert. Im Vorfeld suchten die Schülerinnen und die Schüler Sponsoren, die ihnen zusagten, einen bestimmten Geldbetrag pro gelaufener, gefahrener oder geschwommener Runde zu spenden. Nach einer gemeinsamen Begrüßung von der Fachbereichsleiterin Sport und Ganztag, Denitza Voge, vor dem Haupteingang, wärmten sich die Klassen selbstständig auf, um genau um 9 Uhr mit dem Rundenlauf zu beginnen. Zum ersten Mal waren neben der großen Läufergruppe drei Schülergruppen mit Fahrrädern sowie eine Gruppe mit Inline-Skates unterwegs, um möglichst viele Kilometer zu sammeln. Eine weitere Schülergruppe schwamm zudem in dieser Zeit im Hallenbad Kreyenbrück ihre Bahnen. 7011,670 Kilometer kamen zusammen. Mit dem erlaufenen Geld wird der Ganztagsbereich erweitert. Ein Teil des Geldes wird auch für einen guten Zweck gespendet.

Kranz niedergelegt

Am Reiterstandbild Graf Anton Günthers, das vom Dresdner Bildhauer Walter Hilpert geschaffen worden ist und das heute an der Einmündung Niedersachsendamm/Cloppenburger Straße steht, haben Christian Boes, Horst Milde, Hans-Adolf Puls und Marlene Schlepper zum 350. Todestag des Grafen am Montag einen Kranz niedergelegt.

Das Standbild ist nicht unumstritten. Der Stadtrat hatte sich vor Jahren mit breiter Mehrheit gegen das Aufstellen des Standbildes an exponierter Stelle, beispielsweise neben dem Schloss, ausgesprochen. „Es passt einfach nicht in die Zeit“, hatte die damalige Kulturausschussvorsitzende Dr. Esther Niewerth- Baumann erklärt. Vor dem Hintergrund der Standbilddebatte hatte im Mai 2012 der Rat die Leitlinien für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Oldenburg verabschiedet. Ex-Landtagspräsident Horst Milde (SPD) zählt zu jenen, die den Grafen unbedingt aufstellen wollen, seit er das Standbild gemeinsam mit dem inzwischen verstorbenen Unternehmer Klaus Dirks und Künstler Bernd Eylers beim Landesturnier 2011 in Rastede vorgestellt und der Stadt als Geschenk angedient hatte.

Gemeindefest

„Vergnügt, erlöst, befreit“ war die Stimmung beim vierten gemeinsamen Gemeindefest der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Oldenburg. Unter diesem Motto feierte die Gemeinde mit vielen Besuchern gemeinsam mit dem Kindergarten Eupener Straße. Kerstin Ebel aus der Arbeitsgemeinschaft „Eine Gemeinde“ meint: „Das, was wir mit diesen Fest wollten, nämlich die Zusammengehörigkeit stärken, die gemeindliche Arbeit, auch in den Kindergärten, darzustellen, das ist gelungen.“ Schon im Gottesdienst herrschte gelöste Stimmung, dann klopfte Martin Luther alias Schauspieler Johannes Mitternacht höchstpersönlich an die Tür. Später brachte er im Interview mit Jonas Lüttke einige seiner Thesen zu Gehör.

Auf dem Kindergartengelände konnten die kleinen Besucher Seiledrehen oder bei den christlichen Pfadfindern in der Jurte Stockbrot backen, während die Eltern den Global Music Player Allstars, dem Chor der Auferstehungskirche oder dem Posaunenchor der Christuskirche lauschten.


Ein Kurzgeschnackt des NWZ-Chefredakteurs Lars Reckermann mit Grafen-Darsteller Andreas Hunger finden Sie   www.youtube.com/watch?v=xg6dhlrjveo 

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