Kreyenbrück - Eine Auseinandersetzung mehrerer Personen im Stadtteil Kreyenbrück beschäftigt die Oldenburger Polizei seit Anfang der vergangenen Woche. Da es in diesem Zusammenhang noch viele offene Fragen gibt, bittet die Polizei mögliche Zeugen um Hinweise.

Ursprünglich gemeldet worden sei die Auseinandersetzung, die sich bereits am Montag, 10. Mai, ereignet hat, am gleichen Tag gegen 19 Uhr. Als Tatort habe ein Hinweisgeber einen Parkplatz auf dem Gelände der IGS Kreyenbrück an der Klingenbergstraße genannt. Da von etwa 30 bis 40 beteiligten Personen die Rede war, sei die Polizei mit einem Großaufgebot zum Einsatzort gefahren. Die nur wenige Minuten nach Eingang des Notrufs eingetroffenen Beamten hätten hier jedoch keine Personen mehr angetroffen.

Kurz darauf sei bei der Leitstelle ein weiterer Anruf eingegangen. Die Auseinandersetzung habe sich laut Aussage des Anrufers inzwischen in Richtung Sperberweg verlagert. Dort trafen die Einsatzkräfte einen 21-Jährigen an, der Verletzungen im Gesicht aufwies. Der Oldenburger habe den Beamten jedoch gesagt, dass er sich zum Vorfall nicht äußern werde. Er wolle auch nicht angeben, woher seine Verletzungen stammten. Der Mann sei daraufhin zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden. Weitere Beteiligte oder Zeugen seien auch im Umkreis des Sperberwegs nicht mehr angetroffen worden.

Mittlerweile konnte die Polizei den 21-Jährigen erneut zu dem Vorfall vernehmen. Dabei habe der Mann geschildert, dass er am Tattag in der Nähe des Utkiek von einer unbekannten Person mit einem Schlagstock verletzt worden sei. Der Angriff sei aus einer Gruppe von mehreren, ihm unbekannten Personen heraus erfolgt. An Details könne er sich jedoch nicht mehr erinnern.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Zur Rekonstruktion des Tathergangs werden Zeugen des Vorfalls gebeten, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen: Telefon 0441/790-41 15.