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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Kritik an „hysterischer Reaktion“

20.09.2016
Betrifft: „Empörung über Israel-Kritik“ (NWZ vom 8. Sept.)

Da setzt sich ein junger Kollege für seine Schützlinge ein, arbeitet in einem Freiwilligeneinsatz mit Kindern in Palästina und beschreibt seine Eindrücke durchaus mit politischen Schlussfolgerungen in der Zeitung der GEW Oldenburg. Und als Reaktion schaltet sich die israelische Botschaft ein, die rechtskonservative Jerusalem Post wirft ihm Antisemitismus vor. Wer den Artikel in der Päd-Ol kennt, der wird zugeben müssen, dass Christoph Glanz mit keinem einzigen Wort Juden verunglimpft oder schlecht macht, er übt allerdings heftige Kritik an der Politik der Staates Israel. (...)

Wenn die Kritik wirklich antisemitisch und volksverhetzend wäre, dann kann die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden. Das ist aber offensichtlich nicht geschehen und nicht der Fall. Hat der Kollege Glanz unter Umständen Recht mit seiner Kritik? Ich möchte mir weder in der Gewerkschaft noch in der Gesellschaft von Israel und anderen vorschreiben lassen, was ich zu schreiben oder zu denken habe. Deswegen wünsche ich mir, dass meine Gewerkschaft eine öffentliche Diskussion führt, in der über den Israel- und Palästina-Konflikt diskutiert wird (...).

Dr. Arne Andersen, ehemaliges Vorstandsmitglied (1980) der GEW Oldenburg Hamburg

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So sehr ich als (deutscher) Nachkriegsgeborener die Generationen meiner Eltern und Großeltern wegen deren Verantwortung an der Massenvernichtung der Mitmenschen jüdischen Glaubens verurteilt und verachtet habe, seit mir diese grauenvollen Verbrechen bewusst wurden, so sehr bin auch ich jetzt „überrascht und enttäuscht“ – allerdings nicht über das „Pamphlet“, sondern über die geradezu hysterische Reaktion von Repräsentanten des Staates Israel auf die Äußerungen des Lehrers Glanz in der Initiative BDS, wo es um das Vorgehen Israels gegen die Palästinenser geht. Das ist in meinen Augen geradezu die Bestätigung für deren Berechtigung und Richtigkeit.

Wolfgang Rilat Oldenburg

(...) Festzuhalten gilt, dass wieder einmal jedwede Kritik unerwünscht ist und sofort unterbunden wird, siehe Streichung des Palästina-Seminars an der HAWK Hildesheim. Israel hat seit seiner Gründung gegen mehr als 70 UN-Resolutionen verstoßen, 24 weitere kamen nicht zustande, weil sie durch ein Veto der USA blockiert wurden. Seit 1967 hält es unrechtmäßig erworbenes Land unter Besatzung, legalisiert nachträglich uneingeschränkten Siedlungsbau auf palästinensischem Gebiet, alles unter den Augen der Weltöffentlichkeit! (...)

Heide Sommer Bad Zwischenahn

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