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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Geburtstag: 60 Jahre im Einsatz für das Gemeinwohl

09.09.2015

Oldenburg Ein runder Geburtstag muss besonders gefeiert werden: 60 Jahre alt wird der Lions-Club Oldenburg, der im Juni 1955 als 33. Club Deutschlands und als erster Lions-Club Oldenburgs gegründet wurde. „Und eigentlich hätten wir auch im Juni feiern wollen“, erläutert der amtierende Präsident Jens Oldemester, „doch genau an jenem Wochenende wurde das Entenrennen gestartet.“ Allein aus dieser Benefizaktion verteilte der Club seit 2010 mehr als 50 000 Euro für gemeinnützige Zwecke.

Und so wurde die Feier vom Juni auf den September verschoben: An diesem Sonnabend treffen sich alle im „Etzhorner Krug“ zu einer großen Geburtstagsparty mit guten Freunden und viel Musik von Klassik bis Rock. Dazu kommen nicht nur Lions aus der Region, sondern auch aus dem niederländischen Zwolle, mit denen man seit langem befreundet ist.

Der Lions-Gedanke stammt ursprünglich aus den USA, wo der erste Club 1917 in Illinois gegründet worden war. Nach Deutschland kam der Gedanke in der Nachkriegszeit. Völkerverständigung über Grenzen hinweg stand und steht bei den Lions immer ganz oben auf der Agenda. Ebenso geht es darum, Menschen zu helfen, kulturelles und soziales Engagement zu fördern.

In der Gründungszeit des Lions-Clubs Oldenburg – also in den 1950er Jahren – kam der Völkerverständigung noch eine weit größere Bedeutung zu. 23 Mitglieder fanden sich damals zusammen, zum Präsidenten wurde Dr. Horst Geyer gewählt und als Gründungspate agierte der Club Berlin. Inzwischen gibt es in Oldenburg – inklusive des Leo-Clubs für den Nachwuchs – fünf Lions-Clubs, von denen Abgesandte mitfeiern werden.

Zurückblicken auf die vergangenen zehn Jahre wird gemeinsam mit Präsident Jens Oldemester während der Feier am Sonnabend Kurt Müller-Meinhard. Er hat eine Chronik verfasst, in der die Aktivitäten seit der Feier zum 50. Jahrestag der Gründung zusammengefasst sind. „Es war spannend, das alles noch einmal Revue passieren zu lassen und zu sehen, was wir alles bewegen konnten“, sagte er auf Nachfrage der NWZ .

Mit ihren Benefiz-Aktionen sammeln die Lions Geld, das sie dann wieder verteilen. Bis in die 1970er Jahre wurde oft die Friedlandhilfe unterstützt. 1989 etwa half man unbürokratisch den damaligen DDR-Flüchtlingen. Alphabetisierungskampagnen förderten die Lions ebenso wie etwa die Palliativstation im Evangelischen Krankenhaus oder die Jugendfeuerwehr. auch das lässt sich ab Sonnabend in der Chronik nachlesen. Den Festvortrag hält bei der Feier der künftige District-Governor Thomas Bartke.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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