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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

87.000 Menschen bei 140 Veranstaltungen

25.07.2016

Oldenburg Die 38. Ausgabe des Kultursommers ist Vergangenheit, und nicht nur Chefveranstalter Bernt Wach ist rundum zufrieden. Der Geschäftsführer der Kulturetage, die den Reigen aus Musik, Kunst und Literatur, Tanz, Theater und Kino seit 18 Jahren verantwortlich betreut, hat ein positives Fazit der zwölf Festivaltage gezogen – mit durchaus nachdenklichen Zwischentönen.

Geschätzt 87.000 Menschen haben die knapp 140 Einzelveranstaltungen besucht. Die meisten kamen wie üblich zu den kostenlosen Konzerten auf dem Schlossplatz. Aber auch die Kinoabende (rund 4000 Zahlende) und die Theateraufführungen im Schlossgarten (800 bei vier ausverkauften Vorstellungen) und anderswo sorgten für einen Kultursommer-Etat in der Waage. Wach: „Viel hängt ja vom Wetter ab, und da hatten wir in diesem Jahr eine Zitterpartie. Die Vorhersagen waren schlecht, aber dann wurde es von Tag zu Tag immer besser.“

Mit rund 250.000 Euro kalkuliert der Kultursommer pro Saison, 100.000 Euro davon sind, als wichtigste Quelle, städtischer Zuschuss.

Der Rest kommt von Sponsoren, aus Eintrittserlösen und anderen Einnahmen. „Damit konnten wir bisher ein Programm gestalten, ohne Abstriche an der Qualität zu machen“, so Wach. Aber ein gedeckelter Etat werde problematisch, wenn die Kosten drumherum steigen. „An diesem Punkt sind wir nun. Wir müssen darum mit der Stadt über eine Anpassung des Zuschusses reden.“ Eine konkrete Zahl schwebt ihm nicht vor, aber das Land Niedersachsen debattiere derzeit eine 15-prozentige Erhöhung der Zuschüsse für die Kulturszene. „Diese Größenordnung wäre für den Kultursommer ideal.“

Wie immer die finanzielle Seite auch aussehen wird, von der kompakten Form des Kultursommers wird man sich nicht verabschieden.

„Die eng gepackten zwölf Tage haben sich bewährt“, betonte Wach, der zudem die Vielfalt gerade des musikalischen Programms auf dem Schlossplatz lobte. „Auch wenn wir nicht die großen Namen präsentieren, so ist die hohe Qualität der Bands doch stets erstaunlich. Der Zuschauer kann Abend für Abend Neues entdecken.“

Damit stehe das heutige Festival in der guten Tradition des Kultursommers, wie er 1978 vom städtischen Kulturamt ins Leben gerufen wurde: „Kultursommer öffnet Köpfe“, was bedeutet: Oldenburgs Kulturszene erhält neue Eindrücke und Inspirationen.

Etwas traurig ist Bernt Wach nur über den Ausfall der „Freigang“-Tage an der Lambertikirche, die vor allem das junge Publikum angezogen hatten: „Da war schon eine große Lücke da!“ Man werde aber daran arbeiten, diese Lücke im nächsten Jahr zu schließen.

Klaus Fricke

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