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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Historie: Als sich der Frauensport etablierte

07.12.2013

Bloherfelde Das Manuskript hat der Oldenburger Sporthistoriker Matthias Schachtschneider (79) fertig, Anfang des Jahres wird sein Buch über die Geschichte des Frauen- und Mädchensports in Oldenburg dann erscheinen.

Zu der Geschichte des Oldenburger Frauen- und Mädchensports schreibt der in Bloherfelde lebende Schachtschneider auch: „Die Absicht, Gymnastik, Turnen und Sport nicht den Männern als gleichsam ,angeborenes’ Privileg zu überlassen, sondern für Mädchen und Frauen ebenso intensiv zu fördern wie für Jungen und Männer, geht in Oldenburg bis auf das Jahr 1820 zurück.“

Beginn mit Gymnastik

Zudem geht er darauf ein, dass der Sport für Mädchen in Oldenburg vergleichsweise früh praktiziert wurde: „In Oldenburg hat nämlich Johannes Ramsauer, ein Schüler, Mitarbeiter und Freund des Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi, schon 1820 mit systematischen Übungen in der Gymnastik für Mädchen begonnen.“

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Im ersten Teil des Buches können Interessierte etwas lesen über Spiel und Sport der Mädchen an Oldenburger Schulen vom 19. Jahrhundert – bis in die Gegenwart. Auch wird auf die Frauen der Oldenburger Turnbewegung und in der Arbeitersportbewegung eingegangen. Diverse Aspekte, von der Teilhabe von Frauen im Betriebssport, über das Sportangebot für behinderte Frauen und Mädchen, werden beleuchtet, so etwa auch der Frauensport in der Sportberichterstattung. Der zweite Teil des Buches widmet sich der Geschichte des Frauen- und Mädchensports in den einzelnen Sportarten.

Den ersten Entwurf des Buches hatte Matthias Schachtschneider bereits 2010 gefertigt. Seit zwei Jahren hat er intensiv an dem Projekt gearbeitet. „Für mich selbst ist dieses Buch besonders wichtig. Beim Schreiben musste ich immer wieder an meine im Juli 2012 verstorbene Frau Irmelin denken, der ich das Buch postum widmen werde“, so Schachtschneider.

Auszeichnungen

Herausgeber des Buches wird der Stadtsportbund Oldenburg sein. Schachtschneider wurde jüngst für seine sporthistorischen Bücher mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens ausgezeichnet; zudem holte er Preise bei Wettbewerben des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte.

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