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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Arnold Gerdes tritt nach 26 Jahren ab

21.02.2012

WECHLOY Einschneidende Veränderungen stehen für den Heimatverein an: Arnold Gerdes, seit 26 Jahren Vorsitzender des Vereins, kandidiert nicht wieder für sein Amt. „Mein Herz schlägt weiterhin für den Heimatverein, aber es ist an der Zeit aufzuhören, damit wieder neue Ideen reinkommen“, begründete der 68-Jährige seinen Rückzug auf der Mitgliederversammlung, zu der 51 Personen erschienen.

„Für mich war Arnold immer ein Vorbild. Einen Heimatverein ohne Arnold Gerdes kenne ich gar nicht“, resümierte Vereinsmitglied Philipp Farwick. Für seine Verdienste wurde Gerdes unter anderem im vergangenen Jahr mit der Goldenen Stadtmedaille der Stadt Oldenburg ausgezeichnet.

Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Wolfgang Welke gewählt. Philipp Farwick wurde als zweiter Vorsitzender neu gewählt, ebenso wie Karin Bielefeld-Braun (Chronistin) und Albert Bagge (Kassenprüfer).

In ihren Ämtern bestätigt wurden Claudia Freese (Spielleiterin), Almuth und Wolfgang Schmalriede (Tanzgruppenleitung), Inge Krause (Kassenwartin), Hilde Gerdes (Pressewartin) sowie Ingrid und Heinz Kaper (Festausschuss).

Arnold Gerdes wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung vom Vorstand zum Ehrenvorsitzenden ernannt, er bekam einen Zinnteller und einen Präsentkorb überreicht. Ebenfalls mit Präsentkorb und einem Blumenstrauß wurde auch Gerda Ahrien gedankt, die 22 Jahre lang die Chronik des Vereins geschrieben hatte.

In seiner Ansprache betonte Arnold Gerdes, dass schon im Gründungsjahr des Vereins 1935 erstmals von Mitgliedern plattdeutsches Theater gespielt wurde. Mit Ausnahme der Kriegsjahre wurde in der Gaststätte „Zum Drögen Hasen“ folglich 77 Jahre lang Theater gespielt.

Allerdings scheint es mit dieser Tradition nun vorbei zu sein, denn die Bühne im „Drögen Hasen“, einstiger Mittelpunkt im Festsaal, wurde im Rahmen von Umbauarbeiten entfernt. „Unsere letzte Theatersaison war sehr erfolgreich. Insgesamt konnten wir über 1300 Gäste begrüßen“, so Spielgruppenleiterin Claudia Freese.

Im Jahr 2012 wird es in der Gaststätte „Zum Drögen Hasen“ trotzdem kein plattdeutsches Theater von der Speelkoppel Wechloy geben. „Wir wollen sehr gerne weiter Theater spielen. Die Unkosten und die Arbeit, die die Installation einer mobilen Bühne im Drögen Hasen für uns bedeuten würde, können wir als Theatergruppe aber nicht leisten. Daher suchen wir momentan nach einer Alternative“, erklärte Freese.

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