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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Premiere In Oldenburg: „Mien Prinz, wo büst du?“ – Aschenputtel auf Platt

07.11.2015

Oldenburg Als erstes kommt einem das Grimmsche Märchen in den Sinn. Das wird auch erzählt, aber anders als man denkt. Denn das Kinderstück „Aschenputtel“ spielt zwar mit den Motiven der alten Erzählung, ist aber eine komplett neue Bearbeitung der Niederländerin Pamela Koevoets. Regisseur Michael Uhl hat deren „Lesedrama“ weiter bearbeitet zu einem Schauspiel für junge Menschen ab neun Jahren, das nun Premiere feiert.

„Wir haben es entstaubt und zeigen eine direkte, charmante und spielerische Fassung“, sagt Uhl. Einige Passagen wurden von Cornelia Ehlers und Gesche Gloystein übersetzt, so dass „Aschenputtel“ ab Sonntag als niederdeutsche Erstaufführung über die kleine Spielraumbühne gehen wird. Bis zum 25. November gibt es über ein Dutzend Vorstellungen, die sich vor allem an ältere Grundschulklassen richten.

Die kleinen Zuschauer sollen auf der Bühne ein Mädchen erleben, dass es nicht leicht hat, wenn die Mutter einem alles verbietet und der Vater nicht greifbar ist. „Alles fühlt sich fremd an. Dinge verändern sich. Das Mädchen hat die Kindheit verlassen, ist aber in der Jugend noch nicht angekommen“, erläutert der Oldenburger Regisseur. „Wir haben das bekannte Märchen um diese Facette reicher gemacht und entwicklungspsychologisch ausgebaut.“

Seit 2006 inszeniert Michael Uhl am Staatstheater. Darunter waren Stücke wie „Der Schimmelreiter“, „Moby Dick“ und Fassbinders „Geesche Gottfried“, für das er den Willy-Beutz-Preis erhielt. Nun also sein erstes Kinderstück. „Und meine erste Inszenierung im Spielraum“, fügt der leitende Regisseur der niederdeutschen Sparte freudig hinzu: „Eine sehr schöne Kombination.“

Alle Rollen in dem Ein-Personen-Stück werden von der Hamburger Schauspielerin Siine Behrens übernommen, die das Staatstheater aus einer früheren Produktion bereits kennt: „Die große Wörterfabrik“ unter der Regie von Marc Becker. Die Bühne hat Beate Hennersdorf entwickelt, die schon für „Gulliver“ oder „Deesje macht das schon“ zauberhafte Kulissen entwarf.


Mehr Theater unter   www.nwzonline.de/theater 
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