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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Auf den Spuren ihrer Blues-Idole

29.06.2017

Oldenburg Sie besitzt die wahrscheinlich ausdruckskräftigste Stimme in der aktuellen Rock- und Blues-Szene, ihre Karriere weist derzeit steil aufwärts, und auf der Bühne ist sie eine höchst charmante Unterhalterin. Für den Oldenburger Kultursommer ist es mithin ein gelungener Coup, die New Yorkerin Sari Schorr auf ihrem Weg zu internationalem Ruhm zu präsentieren. Am 5. Juli tritt sie mit ihrer Band „The Engine Room“ auf dem Schlossplatz auf.

Innerhalb eines knappen Jahres ist es Sari Schorr gelungen, das leicht angegraute Bluesrock-Genre zu entstauben und mit neuem Leben zu füllen, und ihre erste CD „A Force of Nature“ bewies ihre vielen Talente. Dabei ist sie sich der Tradition dieser Musik sehr bewusst: „Wenn ich Blues spiele, dann ist das ein direkter Ausdruck dessen, was ich fühle, während ich den Song singe. Ich möchte die lange Tradition des Blues in einer Art würdigen, die hoffentlich das heutige Publikum anspricht.“

Für Sari Schorr ist es ein „Privileg, den Spuren der berühmten weiblichen Blues-Interpreten zu folgen, die den heutigen Sängern den Weg erst bereitet haben“. Dennoch beschreitet sie ganz eigene, individuelle Pfade. Unterstützt von „The Engine Room“ um den herausragenden Gitarristen Innes Sibun, entwickelt die Amerikanerin eine mal soulige, jazzige oder auch hart rockende Variante des Blues. Gänsehautmomente sogar garantiert sie in opernhaften Balladen wie „Where did you sleep last night?“ oder „Letting go“.

Die Frau, die im Konzert ganz aus sich herausgeht (dabei allerdings von ihrem Gitarristen Sibun regelmäßig übertroffen wird), ist im Alltag anders: „Ich mag die leisen Töne, bin eher introvertiert“, verriet sie im Gespräch mit der NWZ. „Auf der Bühne dagegen bin ich fixiert darauf, mit dem großen Publikum in Kontakt zu kommen. Ich bin quasi die Botschafterin der Geschichte, die ein Song mit seinem emotionalen Inhalt erzählt. Funktioniert das gut, dann spüren die Zuhörer die Kraft der Musik und die Kraft der Texte.“ Der Kultursommer kann sich auf eine besondere Vorstellung gefasst machen.

Klaus Fricke

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