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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Freizeit: Auf Mörderjagd durch die Innenstadt

11.07.2016

Oldenburg Einsame Gassen im Bahnhofsviertel und drängende Menschenmassen am Lefferseck – die Suche nach dem Mörder führt die „Soko Schürhaken“ durch die ganze Innenstadt. Die Dienstwaffen blieben allerdings im Spint.

„Kennen Sie diesen Mann?“, fragt Polizeihauptkommissarin Katrin Niehaus, kramt die Fall-Akte aus der Tasche und hält dem Zeugen ein Foto unter die Nase. Sofort erkennt dieser den Tatverdächtigen und ist sich sicher: „Er muss es gewesen sein.“ Irgendwie suspekt. Die Ermittler jedenfalls lassen sich nichts einreden.

Unter all den Unschuldsmienen mussten die Teilnehmer des Straßenkrimis einen kühlen Kopf bewahren. Im Fall „Der Baulöwe hat ausgebrüllt“ schlüpften am Sonnabend acht Krimi-Liebhaber in die Rolle des Polizisten, um am Ende den Täter zu schnappen. Dafür mussten sie Zeugen befragen und Beweise sammeln.

Zum Tathergang: Bauunternehmer Hermann Jansen wird hinterrücks mit einem Schürhaken erschlagen. Seine Frau findet ihn nachts tot in seinem Büro. Alles deutet auf Raubmord hin.

Einsatzleiterin Helga Friebel rüstete den Einsatztrupp mit Dienstausweisen aus, außerdem mit Handy und Stadtplan, und natürlich durften auch die Handschellen für die Verhaftung nicht fehlen. Bevor es losging, noch der erste Hinweis: „Rufen Sie die Ehefrau des Opfers an.“

Seit zehn Jahren inszeniert der Straßenkrimi diese Veranstaltungen. Angefangen in Oldenburg, gibt es diesen Krimi mittlerweile auch in anderen Städten wie Bremen, Hamburg oder Nürnberg.

Brunhild Stöver arrangiert ein Treffen mit der Ehefrau des Opfers: „Hallo, hier spricht Hauptkommissarin Stöver.“ Das Ermittlerteam erkennt die trauernde Witwe auf dem Schlossplatz sofort und stellt gezielt Fragen: Hat ihr Mann sich in letzter Zeit anders verhalten? Hatte er Feinde? Haben sie eine Lebensversicherung abgeschlossen? „Alles sehr merkwürdig“, stellt Lida Wassermeier fest.

Unterwegs zum nächsten Zeugen wurde heiß diskutiert. „Immer wieder gibt es Wendungen. Das macht das Ganze interessant“, fand Matthias Stöver. „Man ist richtig drin in der Geschichte“, sagte Katrin Niehaus, „und man will unbedingt wissen, wie es weitergeht.“

Schluchzen, pöbeln, Achseln zucken: Der eine weiß von nichts, der andere weiß es ganz genau. Zu offensichtlich wäre auch langweilig, ist Britta Niehaus überzeugt: „So bleibt es spannend.“

Statt Bummeln und Kaffee trinken, auf Spurensuche – Oldenburgerin Britta Niehaus hat das Gefühl, „man läuft ganz anders durch die Stadt.“ Auch Brunhild Stöver spürt den Reiz des Straßenkrimis: „Oldenburg ist zur Kulisse geworden.“ Am Ende machte es dann doch noch Klick – der Mörder ist gefasst.   Das nächste Mal können Oldenburger beim Straßenkrimi am Sonnabend, 23. Juli, ab 14 Uhr ermitteln. Anmeldung und Infos zum Ablauf unter Tel. 340 45 93.


Infos und Programm unter   www.strassenkrimi.de 
Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
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