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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Aufgeregte Schüler interviewen Autor

08.11.2016

Oldenburg Aufgeregt sind einige Schülerinnen und Schüler aus der dritten und vierten Klasse der Montessori-Schule Oldenburg kürzlich gewesen. Kein Wunder, durften sie doch Martin Widmark, den Autor der LasseMaja-Bücher, befragen. Widmark ist zur Kibum nach Oldenburg gekommen und der NWZ -Kinderclub hatte es möglich gemacht, dass eine Schulklasse den bekannten, schwedischen Schriftsteller interviewen durfte. Die Bewerbung der „Amphibien“, wie sich die Schülergruppe nennt, überzeugte und letzten Sonnabend war es endlich soweit.

Die Mädchen und Jungen saßen mit Martin Widmark, dessen Übersetzerin und ihren Lehrerinnen im PFL in Oldenburg. Die erste Frage stellte allerdings der Schriftsteller: „Warum habt ihr euch für das Interview beworben?“ „Wir wollten es einfach machen.“ „Unsere Lehrerin hatte die Idee.“ „Das kann ein Erlebnis fürs Leben werden“, antworteten die Schüler.

„Das kann es werden“, stimmte Widmark zu und war gleich von der ersten Frage der Kinder begeistert. „Wie finden Sie die Idee, dass eine Klasse sie interviewt?“, wollten diese wissen. „Für mich ist das sehr interessant. Wenn ich eure Fragen höre, verstehe ich ein wenig, wer ihr seid. Es ist eure Arbeit, mich dazu zu bringen, etwas Interessantes zu erzählen. Ich bin sehr neugierig darauf“, erwiderte Widmark.

Offensichtlich erledigten die Mädchen und Jungen ihre Arbeit ausgezeichnet, denn Widmark erzählte von seinem Sohn, der nicht in die Kita wollte, von einer neuen Art Gute-Nacht-Geschichte, die er sich gerade ausdenkt, die gerappt werden soll, davon, dass er als Kind am liebsten Tim und Struppi gelesen und Fußball gespielt hat und davon, dass er gar nicht berühmt sein will: „In Schweden kennt jedes Kind die LasseMaja-Bücher. Aber mich erkennt zum Glück fast niemand – nur die Kinder aus der Nachbarschaft.“

Zum Schluss machte Widmark den Schülern noch ein Kompliment: „Ich werde ja oft interviewt. Die Journalisten stellen eine Frage. Ich antworte, sie schauen in ihren Block, stellen die nächste Frage und so weiter. Ihr habt eine Frage gestellt, mich angeguckt und mir genau zugehört. Das war ein Super-Interview.“

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