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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Premiere: Auftakt mit Theater im Doppel

24.02.2010

OLDENBURG Ein Theaterabend, eine Eintrittskarte, ein Spielort. Das ist schon alles, was sich die beiden Premieren zum Auftakt des Festivals „Go West“ im Staatstheater teilen. Der Rest kommt im Doppelpack – von den Autoren über die Schauspieler und Regisseure bis hin zur Bühne in der Exerzierhalle. „Condor unlimited“ und „Strandgut“ hintereinander zu spielen sei deshalb so spannend, sagt Dramaturg Jörg Vorhaben, weil sie, trotz ähnlicher Thematik, sehr unterschiedlich sind: „Die atmosphärische Temperatur ist ganz anders.“

In „Condor unlimited“, das den Auftakt des Abends bildet, wissen die beiden Dauer-Studenten Anke (Juliana Djulgerova) und ihr zynischer Exfreund Yves (Klaas Schramm) weder mit ihrem Leben noch mit ihrer Beziehung etwas anzufangen. In der Zentrale von „Condor unlimited“ einem Paketservice, beginnen sie eine merkwürdige Freundschaft mit Fleur (Hanka Schmidt), die nicht nur chinesisches Fastfood liefert, sondern auch eine Mission.

Regisseur Ekat Cordes, der zuletzt „Wir alle für immer zusammen“ rasant inszenierte, hat das Schauspiel von Pieter De Buysser, das 2005 in Belgien uraufgeführt wurde, mit viel Musik und Video so „poppig“ in Szene gesetzt, „dass keine Zeit zum Luftholen bleibt“. Das Stück atmet Musik, die je nach Stimmung aufgelegt wird, um Unausgesprochenes im rauen Umgang miteinander zu übertünchen.

Die Zuschauer blicken aus sehr kurzer Distanz auf die Bühne, die durch eine schräge, weiße Wand, an die sich eine Laderampe fügt, künstlich sehr klein gehalten wird. Auf der anderen Seite dieser Wand befindet sich nur wenige Schritte entfernt das Bühnenbild von „Strandgut“ aus der Feder des Amsterdamer Autors Rob de Graaf, dessen Premiere nach einer kurzen Pause im Anschluss folgt.

„Strandgut“ beleuchtet die Beziehung von Thalassa (Anne Eversbusch) und Ruprecht (Gilbert Mieroph), die aus der Stadt auf eine Insel im Wattenmeer gezogen sind, um nach einem dramatischen Ereignis noch einmal neu anzufangen. „Sie fechten ihre Kämpfe sehr lange aus, aber sie entkommen dem Thema nicht. Sie reiben sich auf und wissen genau, wo es dem anderen weh tut“, erläutert Jörg Vorhaben.

Krystyn Tuschhoff führt Regie. Sie berührte das Publikum schon mit dem Jugendstück „Stones“. Ihre Handschrift ist im Gegensatz zu Ekat Cordes eher pur und klar auf die Schauspieler fokussiert. Dramaturg Jörg Vorhaben beschreibt es so: „Das Stück lebt von den Dialogen - und davon, sie auszuhalten.“

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