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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Konzert: Barocker Wohlklang verzaubert Publikum

23.11.2013

Oldenburg Mit schwebender Leichtigkeit und Vitalität durchbrachen die Violinistinnen Claudia Schmid-Heise, Ulrike Böhmer, Balázs Maróti und Caroline Müller die Stille im großen Saal des Schlosses. Schon mit den ersten Takten aus Telemanns Konzert für vier Violinen in G-Dur (TWV 40:210) bescherten sie dem Publikum des Barockkonzertes vom Staatstheater einen ersten magischen Moment. Spätestens als die erste Geige über dem pulsierenden Klangteppich ihre wundervolle, zarte Melodie entfaltete, war es ganz verzaubert. Die Umgebung tat ihr Übriges: Der repräsentative Schlosssaal vermittelte einen kleinen Eindruck, wie sich das Publikum zu Zeiten von Telemann und Bach gefühlt haben könnte.

Um die übrigen Mitglieder aus dem Barockensemble des Staatsorchesters unter der Leitung von Thomas Bönisch erweitert, trugen die Musiker Telemanns Concerto Es-Dur (TWV 43:Es 1) vor. Klare, gut nachvollziehbare Phrasierungen sowie auffallende Homogenität kennzeichneten das Spiel. Ebendies traf auch auf den Vortrag von Bachs Konzert in A-Dur für Oboe d’amore, Streicher und Basso continuo zu. Oboist Alessandro Piqué überzeugte mit seinem sehr unprätentiösen, warmen und einfühlsamen Spiel. Nicht ganz glücklich war die Tempowahl im Schlusssatz, dem Allegro ma non tanto, der so etwas gehetzt wirkte.

Einen großen Kontrast dazu bot die Solokantate „Ich habe genug“ (BWV 82), eine der heute bekanntesten Kantatenschöpfungen Bachs. Mit seinem satten Bariton gelang es Matthias Gerchen, die tiefe Innigkeit dieser Musik herauszuarbeiten, ihr Seele zu verleihen. Wohl am meisten trifft dies auf die Arie „Schlummert ein ihr matten Augen“ zu. Sehr sensibel war die Begleitung durch das Barockensemble, hier mit Alessandro Piqué an der Oboe da caccia. Mit der Arie „Ich freue mich auf meinen Tod“ endete das Konzert ebenso magisch wie es begonnen hatte.

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