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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Ben Becker dreht in Osternburg

17.09.2013

Oldenburg Nach dem Filmfest ist vor dem Film: Kaum sind die letzen Stars abgeflogen, werden die Kameras für den Film „Von jetzt an kein Zurück“ in Oldenburg aufgebaut. Dabei geht es um die Geschichte eines jungen Paares, das in den 60er Jahren aus der Enge der elterlichen Welt ausbrechen will und dafür einen hohen Preis zahlen muss: Ruby, die eigentlich Rosemarie heißt, und Martin werden der Schule verwiesen. Sie erleben elterliche Gewalt und landen schließlich im Heim. Der langhaarige Martin kommt in ein berüchtigtes Erziehungsheim der Diakonie, Ruby landet im geschlossenen katholischen Heim der barmherzigen Schwestern.

Nicht zuletzt dank des ZDF-Films „Und alle haben geschwiegen“ nach dem Buch des Spiegel-Autors Peter Wensierski weiß man, was Kinder und Jugendliche in jener Zeit in Heimen erleiden mussten. Doch Martin und Ruby, die Musik liebt und deren Vorbild Grace Slick von der Rock-Band „Jefferson Airplane“ ist, wollen ihre Liebe retten und sich nicht unterkriegen lassen.

In Oldenburg soll voraussichtlich vom 28. September bis zum 12. Oktober gedreht werden. Produziert wird alles von der Firma Jost Hering Filme. Über die kleine Berliner Produktionsfirma schreibt die Süddeutsche Zeitung. „Mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Spielfilmen von beachtlichem Niveau unterstreicht Jost Hering, dass er einer der fleißigsten, rührigsten und ambitioniertesten Produzenten in Deutschland ist.“ Zu den Produktionen gehören u.a. „Das Fenster zum Park“ oder auch „Ricky – normal war gestern“.

Über seinen Film „Von jetzt an kein Zurück“ sagt der österreichische Regisseur und Produzent Christian Frosch („Weiße Lilien“): „Es geht bei diesem Film um einen Spagat der großen Gefühle“. Je tiefer er in die Materie der „geschlossenen Heimerziehung“ eingetaucht sei, desto mehr sei das Gefühl der Wut von Trauer überlagert worden. „Trauer über die geraubten Jahre! Trauer über so viele zerstörte Leben!“

Es gehe aber auch um die erste große Liebe, die alles aus den Angeln hebe. Regisseur Frosch will die Flower-Power-Zeit der sechziger Jahre kontrastieren mit den rigiden Methoden der damaligen Heimerziehung.

Bekannte Namen stehen auf der Besetzungsliste: Allen voran der großartige Ben Becker (Luther, Chaos). Er spielt Rubys strengen, sehr katholischen Vater. Außerdem sind Thorsten Merten mit von der Partie (Elementarteilchen, Stauffenberg) und Ernie Mangold (Anonyma). Ruby wird von der Studentin Victoria Schulz (23) gespielt und Martin von Anton Spieker, der seit 2009 in Potsdam Schauspiel studiert.

Gedreht wird an drei Locations in Oldenburg: in der Osternburger Dreifaltigkeitskirche, in der ehemaligen Kaserne in Donnerschwee und auf dem Fliegerhorst. Beide Bereiche werden studioartig zu einer Art Kloster umgebaut.

In der Kirchenszene wird mit Ben Becker gedreht. Wer sich als Komparse oder Komparsin bewerben will, braucht keine Schauspielerfahrung, heißt es aus Berlin.

Gesucht werden Jugendliche im Alter von 16 bis 23 Jahren, die keine sichtbaren Piercings oder Tattoos haben dürfen. Außerdem können 16- bis 99-Jährige in 60er-Jahre-Sonntagskleidung bei der Kirchen-Szene mitwirken. Bewerbungen mit Porträt oder Ganzkörperfoto an:
vonjetztankeinzurueck@
gmail.com

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
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