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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Was man aus der NWZ alles so herstellen kann

13.02.2019

Bloherfelde Jeden Donnerstagmorgen leitet Detlef Eylander die Zeitungsrunde im Pflegeheim in Bloherfelde. Gemeinsam mit den Bewohnern liest er daraus vor und diskutiert die Themen der Ausgabe. Mit dabei sind dann auch Gaby Ellrath sowie die Bewohner Erika Stolle und Ralf von Wahden des Wohnheims Bloherfelde.

In diesem Jahr nehmen das Pflegeheim Bloherfelde und das Wohnheim Bloherfelde mit einer gemeinsamen Gruppe am Projekt „Lesen und Schreiben verbindet“ teil. Drei Monate lang erhalten die sieben Teilnehmer täglich die NWZ in die Einrichtung geliefert. „Lesen und Schreiben verbindet“ ist eine Aktion von der Nordwest-Zeitung, dem Bezirksverband Oldenburg und dem Aachener Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren. Sie bietet den beteiligten Schulen, Tagesstätten und Pflegeheimen die Möglichkeit, die Tageszeitung ganz individuell einzusetzen.

Detlef Eylander, der ehrenamtlich im Pflegeheim aushilft, leitet die Projektgruppe. Unter dem Thema „Am Zahn der Zeit“ will er den Teilnehmern die Zeitung näher bringen. So haben sie sich den Aufbau sowie die Rubriken angesehen und küren unter anderem das „Foto des Tages“ und die Top-Artikel der Ausgabe. Auch mit der Geschichte der Nordwest-Zeitung befassen sich die Teilnehmer.

„Mir gefällt der Sport-Teil besonders gut“, sagt Ralf von Wahden. Insbesondere die Artikel über Werder Bremen lese er sehr gerne. Bei Erika Stolle kommen der Politik- und der Wirtschaft-Teil gut an. „Die Hintergrundseiten sind sehr informativ“, erklärt sie. Aber auch die Panorama-Seiten und den Lokalteil lese sie gerne.

Zweimal die Woche treffen sich die Projektteilnehmer zudem in Arbeitsgruppen und beschäftigen sich in diesen intensiver mit der NWZ. Derzeit würden sie mit den Zeitungen Uhren basteln, erklärt Eylander. Auf ein Holzbrett kleben sie Bilder und Texte auf, die ihnen besonders gefallen haben. Eins fällt beim Betrachten der Uhren sofort auf: Sie sind alle bunt und vielfältig. „Wir haben die Bilder genommen, die uns am meisten angesprochen haben“, erzählt Erika Stolle. Manche Uhren sind zudem thematisch gestaltet. „Bei mir geht es um das Thema Kultur und Musik“, sagt von Wahden. So sind auf seinem Bastelobjekt unter anderem das Oldenburger Schloss und viele Musiker zu sehen.

Die Arbeit mit der Nordwest-Zeitung macht allen Teilnehmern sehr viel Spaß. Auch nach Beendigung des Projektes wollen sie weiterhin in die NWZ hineinschauen und so informiert bleiben, erklären sie. „Wir können so teilnehmen am gesellschaftlichen Leben“, sagt Stolle. Die während des Projektes im vergangenen Jahr gebastelten Objekte hängen noch in den Einrichtungen. Die neuen, bald fertigen Uhren – Zeiger und Zahlen fehlen noch – sollen bald einen Platz in den Zimmern der einzelnen Teilnehmer finden.

Renke Hemken-Wulf Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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