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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

„Dracula“ spukt im Autokino

02.10.2015

Oldenburg Wenn „Dracula“ ab Sonnabend sein Unwesen im Kleinen Haus des Staatstheaters treibt, gilt die Inszenierung durch Regisseur Robert Gerloff im Kleinen Haus als Uraufführung. „Sofern man bei Dracula von Uraufführung sprechen kann“, sagt Dramaturg Jonas Hennicke. Alleine über 600 Mal sei der Stoff verfilmt worden, der sich nach wie vor einer ungebrochenen Faszination erfreue. „Aber die Geschichte dahinter kennt kaum jemand“, weiß Hennicke.

So hat er sich daran gemacht und mit Regisseur Robert Gerloff eine Bühnenfassung für das Staatstheater geschrieben. Sie beruht auf dem Roman von Bram Stoker aus dem Jahr 1897, der den blutsaugenden Grafen berühmt machte, auch wenn es vorher schon Geschichten über Vampire gab.

Stokers Schauergeschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Transsylvanien. Dorthin reist der Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker (Alex Friedland) zum Schloss von Graf Dracula (Johannes Lange). Im weiteren Verlauf ereignen sich unheimliche Vorgänge an Harkers Verlobten Mina Murray (Agnes Kammerer) und deren Freundin Lucy Westenra (Lisa Jopt), woraufhin der Irrenarzt Jack Seward (Maximilian Pekrul) und Professor van Helsing (Thomas Birklein) den Vampir jagen und vernichten wollen.

Wichtige Hinweise

Premiere: 03. Oktober 2015 um 20 Uhr

Vorstellung: 17. Oktober 2015 um 20 Uhr

Laut Staatstheater gibt es nur noch Restkarten. Für alle übrigen Vorstellungen in diesem Jahr (8. Oktober, 3. November, 8. und 17. Dezember, jeweils 20 Uhr, sowie 15. November und 6. Dezember, jeweils 18.30 Uhr) sollen ausreichend Karten verfügbar sein.

Auskünfte unter Tel. 2225111

In ihrer Bühnenfassung für das Staatstheater haben die beiden Autoren neben dem Roman viele Facetten aus den zahlreichen Verfilmungen aufgenommen und Horrorelemente zusammengetragen. Man habe erst gar nicht versucht, eine realistische Geschichte in einem historischen Umfeld zu erzählen, sagt Hennicke. „Unser Ansatz war vielmehr ironisch und karikierend. Aber wir wollen Dracula auch ernst nehmen in seiner Trauer, zur Einsamkeit verdammt zu sein.“ Die Inszenierung sei unglaublich vielschichtig, beschreibt der Dramaturg. „Inhaltlich zeigen wir zwar Dracula“, sagt er und lacht: „Aber formal ist das eher Frankenstein – nichts passt zusammen.“ Damit meint er vor allem die Anleihen aus den Filmen sowie die unterschiedlichen Musikstile aus Gipsy, Gothic und Rock, die Bühnenmusiker Alexander „Xell“ Dafov vereint. Neben Einspielungen gibt es auch allerhand Livemusik von den Schauspielern.

Ausstatter Maximilian Lindner hat für Dracula eine Bühne entworfen, die ein Hinterhof-Autokino zitiert. „Wir wollen so die cineastische Ebene stark unterstreichen“, erläutert Dramaturg Hennicke und schmunzelt: „Es droht, spannend zu werden.“

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