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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Brautkleidkauf gern ohne Mann

19.01.2009

Mehr Bilder unter: www.NWZ

online.de/fotogalerie-oldenburg

Die Kauffreude der Besucher war größer als im vergangenen Jahr. Die Fachhändler auf der Messe zeigten sich sehr zufrieden.

Von Yvonne Bachmann

Oldenburg Wer hätte das gedacht: Wer in einer Ehe das Ruder übernimmt, entscheidet sich bereits am Tag der Hochzeit. „Die Person, deren Hand beim Anschneiden der Hochzeitstorte oben liegt, hat während der ganzen Ehe die Hosen an“, scherzte Moderator Jens Sörensen auf der Oldenburger Hochzeitsmesse.

Zahlreiche Heiratswillige aus der Stadt, aber auch von weiter her, besuchten am Wochenende die Weser-Ems-Halle, um sich dort von Experten Tipps für den „schönsten Tag des Lebens“ geben zu lassen. „Ich bin heute hauptsächlich hier, um ein Kleid für meine kirchliche Hochzeit zu suchen“, erzählte Liane Pape-Nordbrock. Am Stand vom Modehaus Havekost probierte die 29-Jährige verschiedene Kleider an und ließ sich von fachkundigen Verkäuferinnen beraten. „Ich habe schon eins in der engeren Auswahl, aber ich schaue mich noch um“, berichtete die Brettorferin, die ohne ihren Bräutigam nach Oldenburg gekommen war. „Die meisten Frauen kommen mit ihren Eltern oder mit Freundinnen“, erklärte Karin Rüthemann, Verkäuferin im Modehaus Havekost.

Gemeinsam angemeldet hatten sich allerdings 50 Paare aus dem Oldenburger Land. Für die Aktion „50 mal 50 Gold mit Gottes Segen“ hatte die Ev.-Luth. Kirche Oldenburg u.a. über Zeitungsannoncen Eheleute gesucht, die bereits seit 50 Jahren verheiratet sind. Auf der Bühne erklärten diese, wie eine Hochzeit früher geplant wurde. Zum Messeprogramm gehörten zudem Modenschauen, auf denen die neusten Trends für Männer und Frauen vorgeführt wurden. Zu poppiger Musik präsentierten die Modelle edle Kleider und smarte Anzüge.

„Im Schnitt geben die Paare 600 bis 700 Euro für einen kompletten Anzug aus“, berichtete Holger Klar, Modeberater bei Männermode Bruns. Durch Schuhe und Accessoirs steige der Preis jedoch noch. Auch für die passenden Ringe sollten Braut und Bräutigam etwas sparen. „Beliebt sind vor allem Ringe aus Weißgold, aber auch zweifarbige Ringe“, sagte Marion Söchting vom Juwelier Hespe in Varel. Im Schnitt investierten die Paare zwischen 700 und 1000 Euro in den Schmuck.

Etwas preiswerter zu erstehen sind die Hochzeitstorten. Für 200 bis 300 Euro können die ausgefallensten Exemplare bestellt werden. Seit 18 Jahren kommt Konditor Hans Janßen von der „Wiener Konditorei“ auf die Hochzeitsmesse. Er freut sich besonders über Anregungen der Besucher: „Die Torten, die wir hier ausstellen, haben sich Kunden im vergangenen Jahr gewünscht.“ Die Oldenburger Hochzeitsmesse zählte in diesem Jahr etwa 5000 Besucher.

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