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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Brücke zu fremden Kulturen

14.10.2014

Oldenburg Handgestickte Tücher aus Indien, bunte Hemden aus Tansania oder Schmuckstücke aus Nepal: Sie alle verwandelten das PFL am Wochenende wieder in einen bunten Basar der Kulturen. Die elf Weltläden und Initiativen aus Oldenburg und Umgebung nutzten auch den 19. Markt der Völker, um über ihre entwicklungspolitischen Projekte zu informieren. Von Lateinamerika über Afrika, Osteuropa und Asien reichte die globale Präsentation mit ihrem Plädoyer für faire Arbeits- und Handelsbedingungen.

„Augen auf beim Kleiderkauf“ lautete das Motto, denn der Umgang mit Textilien stand im Mittelpunkt. Eine Tauschbörse mit Umnäh-Aktionen weckte ebenso das Interesse der Besucher wie eine Modenschau fair gehandelter Kleidung. „Was hängt an deiner Wäscheleine?“: Diese Frage stellten fünf Studentinnen des Fachbereiches „Materielle Kultur Textil“ bei ihrer Präsentation. Hemden, Röcke und T-Shirts hatten sie auf eine Leine gespannt und erklärten den Sinn dieser Aktion gegen die Wegwerfmentalität. „Viele dieser Stücke wären wohl weggeschmissen worden. Wir haben sie stattdessen umgestaltet und so aufgewertet“, sagte Christiane Doerfel über das Projekt, das in einem Seminar über Nachhaltigkeit entstand. „Genau dieses Thema finde ich interessant. Ich bin gekommen, um mich über die Anbieter nachhaltiger Kleidung zu informieren“, lobte Besucherin Carmen Jeddeloh.

„Ein weiterer Schwerpunkt des Marktes liegt auf dem fairen Handel“, berichtete Projektleiterin Walburga Hahn vom Ökumenischen Zentrum Oldenburg: „Auch wenn sich die Zeiten geändert haben, erreichen wir mit dem Thema immer noch eine große Öffentlichkeit.“ Rund 1000 Besucher fanden Hahn zufolge an beiden Tagen den Weg ins PFL. Viele suchten das Gespräch mit den Ausstellern. Mit Blick auf die 20. Auflage kündigte Hahn kleine Veränderungen des Konzeptes an: „Wir wollen mehr Aktionen präsentieren und die Informationen damit ergänzen, so wie mit den Modenschauen in diesem Jahr.“

Ein Mann der ersten Stunde ist Adolf Rau vom Eine-Welt-Laden in Wardenburg, von Beginn an Teilnehmer am Markt der Völker. „Es lässt sich immer etwas verbessern auf der Welt. Und das gibt einem selbst viel zurück“, erzählte er an seinem Stand mit Waren aus Nepal. „Es ist doch wichtig, dass sich Kulturen näherkommen. Das geht nur durch gegenseitigen Austausch“, ergänzte seine Tochter Cordula, die in den 80er-Jahren in Nepal arbeitete und aus eigener Anschauung berichtete.

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