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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Seniorenbüro wird zum Erfolgsmodell

01.12.2018

Bümmerstede Das Ziel war klar: Ein wohnortnahes Beratungsangebot für Seniorinnen, Senioren und ihre Angehörigen wollte die Stadt im Jahr 2008 ins Leben rufen. Gemeinsam mit dem Gemeindekirchenrat der Kirchengemeinde Osternburg, dem damals zuständigen Pastor für Bümmerstede, Andreas Spelmeyer, und der Leitung des ehemaligen Mehrgenerationenhauses wurde das erste Stadtteilprojekt der offenen Altenhilfe eingerichtet. Es sollte ein neues Beratungs- und Unterstützungsmodell in Projektform sein, was es so in der Stadt Oldenburg noch nicht gab.

Genau vor zehn Jahren, am 1. Dezember 2008, fiel der Startschuss für das Bümmersteder Seniorenbüro (ehemals Bümmersteder Seniorenservice- und Beratungszentrum). Dieser runde Geburtstag wird an diesem Wochenende gefeiert. Im Gemeindehaus am Eri-kaweg, wo das Seniorenbüro vor zehn Jahren Räume bezog, gab es am Freitag einen Festakt, bei dem auch zurückgeblickt wurde. Am ursprünglichen Ziel hat sich nichts geändert: wohnortnahe Beratung und Unterstützung, damit das Leben in der vertrauten Umgebung so lange wie es gewünscht wird, möglich ist.

Tragende Säulen

Nachbarschaftsdienst und Gruppenangebote waren ebenfalls tragende Säulen. Seit 2009 gibt es die Sitzgymnastik mit inzwischen 35 Senioren und es wurde ein Besuchskreis ins Leben gerufen. Ein Themenfrühstück findet einmal im Monat zu seniorenrelevanten Themen statt. Ein offener Singkreis und Spielenachmittag runden das Angebot ab. Seit 2017 wird mittwochs im „Erika“ gemeinsam Suppe gegessen.

Als es sich abzeichnete, dass das Mehrgenerationenhaus an der Cloppenburger Straße zum Ende des Jahres 2015 schließen würde, hat sich die Arbeitsgruppe mit Pastor Thomas Cziepluch, dem Kirchenältesten Jürgen Lahode und der Leitung des Seniorenbüros, Susanne Müller, gegründet. Seit 2016 hat das Seniorenbüro die landesrechtliche Anerkennung zur Abrechnung der Betreuungs- und Entlastungsleistungen mit den Pflegekassen. Damit war der Grundstein für den Weg in die Zukunft gelegt. Das Beratungsangebot wurde ergänzt um Pflegeberatung, Vorbereitung und Begleitung der Begutachtung durch dem Medizinischen Dienst.

Seitdem ist der Bedarf an Beratung und Unterstützung kontinuierlich gestiegen, so dass die Öffnungs- und Beratungszeiten erweitert wurden. „Die Aufgabenbereiche sind vielfältiger und umfangreicher geworden“, sagt Susanne Müller.

Süßes und Herzhaftes

Der Geburtstag wurde am Freitag mit einem Tanzabend weitergefeiert. Für diesen Samstag wird von 12 bis 18 Uhr zum Adventsmarkt in und um das Gemeindehaus Erikaweg eingeladen. Zum Auftakt mit einer kleinen Andacht spielt der Posaunenchor Osternburg. Es gibt Süßes und Herzhaftes, Stände mit Gebasteltem, Mitmachaktionen und Aufführungen der Gymnastikgruppe, des offenen Singkreises sowie anderer Musikgruppen. Die Kooperationspartner des Seniorenbüros präsentieren sich mit Infoständen. Mit dabei sind: das Versorgungsnetz Gesundheit, die Demenzhilfe Oldenburg, die Stadt mit den mittlerweile sechs Stadtteilprojekten der offenen Altenhilfe und dem Senioren- und Pflegestützpunkt, die Tagespflege „Das Uhlenhus“ und der ambulante Hospizdienst.

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