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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Riesenparty in rustikalem Ambiente

04.07.2019

Bümmerstede Damit nicht zu viel Staub aufgewirbelt wurde, war die Weide morgens und nachmittags noch mal gewässert worden. Das Ambiente ist zwar rustikal, das Fest aber kein bisschen verstaubt. Zum 35. Mal stieg die Riesenparty in Bümmerstede, die nach ihrem Begründer Helmut Fokkena „Fokkis Weidenfest“ genannt wird, obwohl sie korrekt Sommerfest der Stiftung Bahnsozialwerk Oldenburg heißt.

Termin ist immer der letzte Mittwoch vor den Sommerferien. Stammgäste wissen das. Thomas Reiter weiß es jetzt auch. Der Astronaut sollte eigentlich die Riege der Ehrengäste anführen und in der ersten von drei Ehrenkutschen Platz nehmen. Doch er musste überraschend über Paris und Bremen mit dem Flugzeug anreisen und erreichte das Gelände später.

Nach einem Platzkonzert vor dem Bümmersteder Krug führte der Festmarsch zur Weide. Es ist längst nicht mehr die, auf der 1985 nach dem erfolgreichen Bohren eines Brunnens alles im kleinen Kreis begann. Weil die Runde immer größer wurde, musste man vor Jahren auf eine Nachbarwiese umziehen.

Mehr als 1000 Gäste (alle auf Einladung) waren auch diesmal dabei. Darunter so „adlige“ wie die Blütenkönigin Wiesmoor, die Rhodo-Königin aus Westerstede und die Kornkönigin aus Haselünne. Zu ihnen gesellte sich die „Miss 50 plus Norddeutschland“, Tatjana Jünger, aus Hatten.

Sechs Jahre hintereinander hatte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil Fokkis Weidenfest besucht. Diesmal sagte der Stammgast ab. „Er ist auf Sommerreise im Göttinger Raum“, erzählt Helmut Fokkena. Dafür reihte sich Umweltminister Olaf Lies in die Riege der vielen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Bundeswehr und allen Bereichen der Gesellschaft ein. Fokkena (71) kennt sie alle. Und das liegt nicht allein daran, dass der ehemalige Chef der Weser-Ems-Bus Mitglied in 44 Vereinen ist.

Launige Gespräche, neue Kontakte, dazu kühle Getränke, eine Bratwurst vom Grill und viel Musik, ganz viel Musik. Das alles zusammen ist Fokkis Weidenfest. Da begegneten sich diesmal die Insel-Combo Wangerooge, die Jagdhorn-Bläsergruppe Barneführerholz, Sängerin Esther Filly, die Blaskapelle Thüle, die Shantychöre Oldenburg und Hude, der Musikverein Harkebrügge, Dirk & Daniel, Heavy Metal Klaas, DJ Dee und viele mehr. Da sang Jens Sörensen, Oldenburgs Frank Sinatra, selbstverständlich für den Ehrengast mit Weltraumerfahrung „Fly me to the Moon“. Bevor es dann mit Hits von Johnny Cash, gesungen von Horst Bahn, bodenständiger wurde.

Dann landetet etwas später auch Thomas Reiter gut in Bümmerstede. Beruflich sitzt der 61-Jährige heutzutage nicht mehr in der Raumstation, sondern als Passagier in ganz normalen Flugzeugen. Reiter arbeitet in Darmstadt bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).

Der achte Deutsche im All, der erste deutsche Weltraumspaziergänger, der Mann, der über 350 Tage im All verbracht hat, fühlte sich auch auf der Weide ganz prächtig. Mit Kennerblick beobachtete der frühere Testpilot dann den Fallschirmabsprung, der traditionell zu diesem Fest gehört. Den Tandemsprung am Fallschirm wagte diesmal NWZ-Chefredakteur Lars Reckermann. Er ist um 19.02 Uhr gut gelandet.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-oldenburg 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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