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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Soziales: Bürgerstiftung will Begegnungen fördern

26.01.2016

Oldenburg Zwei neue Mitstreiter im Vorstand der Bürgerstiftung Oldenburg: Neben Ex-Oberbürgermeister Dietmar Schütz (Vorsitzender) und Markus Fettback, Regionaldirektor der Sparda-Bank, gehören jetzt Bettina Unruh, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Baumhaus GmbH, und Dr. Andreas Blomenkamp, Leiter der Niederlassung Oldenburg der Bank W. Fortmann & Söhne, dem Gremium an.

Die Neubesetzung durch den Stiftungsrat war erforderlich geworden, weil Jana Blaney von der VHS Oldenburg sich beruflich außerhalb Oldenburgs neu orientiert hatte, und Heinrich Engelken, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bremer Landesbank, nach sechs Jahren nicht wieder kandidierte.

„Ich brenne für ein soziales Oldenburg“, sagte Bettina Unruh zu ihrer Motivation, im Vorstand der Bürgerstiftung mitzuarbeiten. Ihr gehe es vor allem darum, Foren und Orte der Begegnung zu schaffen, sagte die Geschäftsführerin der Baumhaus GmbH, die auf dem ehemaligen Bahlsen-Gelände Wohnungen und Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen hat.

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Banker Andreas Blomenkamp möchte sich dafür einsetzen, „dass Oldenburg lebenwert bleibt und noch lebenswerter wird“ – besonders dadurch, dass Oldenburger miteinander in Kontakt kommen, auch mit Zugewanderten und Zugereisten. Schütz kündigte an, dass die Bürgerstiftung im zehnten Jahr ihres Bestehens ihre Tätigkeitsfelder nochmals ausdehnen werde. Unter anderem arbeite man an der Aktion „Schule in Bewegung“ mit, in der Vereine und Schulen gemeinsam Aktionen im Sportbereich organisieren, auch und gerade für Flüchtlings- und Migrantenkinder.

Das Thema Bildung sei ebenfalls sehr wichtig, weil „hier schon früh Chancen eröffnet werden“, sagte Schütz. Auf diesem Feld arbeite man mit der Justin-Hüppe-Stiftung zusammen, die Auszubildenden und Studierenden finanziell aushilft, wenn es eng werden sollte. Zudem finanziere und organisiere die Bürgerstiftung die Versendung eines Ratgebers für junge Eltern mit dem Titel „Neue Erziehung“, organisiere die Baby-Begegnung, in deren Rahmen junge Mütter mit ihren Babys in Kindergärten gehen, um Kindern ohne Geschwistern einen Einblick zu geben, und auch die Schultütenaktion geht weiter. „Menschen in Seniorenheimen basteln die Tüten, kommen ins Gespräch über ihre Schulzeit, treffen dann die Kinder – das sind Begegnungen, wie wir sie uns vorstellen“, sagte Unruh. Hinzu kommen weitere Aktionen für die Integration von Flüchtlingen.

Und: Die ganz große Begegnung, der „Bürgerbrunch“ mit über 1000 Menschen, wird nun jährlich am Sonntag nach dem Sommeranfang auf dem Schlossplatz stattfinden, kündigte Schütz an – in diesem Jahr am 26. Juni. Nach 1300 Teilnehmern im Vorjahr sei die Stiftung zuversichtlich, diese Zahl „dieses Jahr noch zu toppen“, sagte Schütz.

Schütz betonte die „Alleinstellung“ der Bürgerstiftung: In ihr werde nicht nur Kapital verwaltet und für gute Zwecke eingesetzt, sie verfüge auch über einen großen Stamm an Ehrenamtlern und organisiere eigene Veranstaltungen und gemeinnützige Projekte.

„Wir brauchen aber weitere Zustifter, Menschen, die uns ihr Erbe vermachen wollen und Ehrenamtliche“, sagte Schütz. Wer sich für eine Mitarbeit interessiert, kann sich an Geschäftsstellenleiterin Katrin Rothe wenden, Tel. 50 50 16 13, oder info@oldenburgische-buergerstiftung.de.


     www.oldenburgische-buergerstiftung.de 
Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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