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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Bunter Basar der Kulturen

24.10.2011

OLDENBURG Seidenschals aus Nepal, Schnitzereien aus Tansania und Schmuck aus Peru: Sie alle verwandelten das PFL an diesem Wochenende in einen bunten Basar der Kulturen. Die 13 Weltläden und Initiativen aus Oldenburg und Umgebung nutzten auch den 16. Markt der Völker, um über ihre entwicklungspolitischen Projekte zu informieren. Von Brasilien über Tansania nach Nepal und Tibet reichte die globale Präsentation, die mit Vorträgen und Lesungen abgerundet wurde. Rund 2000 Besucher fanden nach Veranstalterangaben an beiden Tagen den Weg ins PFL.

Das stellte auch die Aussteller zufrieden. „Der Markt bietet uns eine gute Gelegenheit, auf die Probleme in anderen Ländern aufmerksam zu machen und miteinander ins Gespräch zu kommen“, berichtete Cordula Rau vom Eine-Welt-Laden Wardenburg, der jedes Jahr mitmacht. Dieses Mal stellte die Initiative die Arbeitsbedingungen der Dhaka-Weberinnen in Kathmandu (Nepal) in den Vordergrund und verkaufte unter anderem die von ihnen gefertigten Seidenschals. „Wichtig sind faire Arbeitsbedingungen, damit die Frauen in Würde Geld verdienen können“, sagte Rau, die selbst ein paar Jahre in Nepal arbeitete und aus eigener Anschauung berichtete.

Auf die Situation der Schulen in seinem Heimatland Tansania machte Gibson Mwampashe aufmerksam. Der Bremer gehört der in Varel ansässigen Deutsch-Tansanischen Freundschaftsgesellschaft an. An deren Stand wurden Schnitzereien aus Ebenholz, traditionelle Tücher, Sandalen und Gemälde angeboten. „Unser Staat hat kaum Geld für die Schulen. Mit dem Verkauf können wir zur Finanzierung beitragen“, erläuterte er. „So eine Veranstaltung hilft uns, unser Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen.“

Das gilt letztlich für alle interkulturellen Hilfsprojekte, die sich im PFL präsentierten. „Überall engagieren sich Menschen, die in ihrem Land und erst recht auf dem Weltmarkt systematisch benachteiligt werden“, plädierte Marktkoordinatorin Walburga Hahn vom Ökumenischen Zentrum Oldenburg für mehr Fairness im Welthandel. Die Aufmerksamkeit für diese Themen sei in den vergangenen Jahren gestiegen, hat sie festgestellt. „Es kommen viele Neugierige, aber auch Stammgäste, die jedes Jahr gespannt auf den Markt warten.“

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