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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

GESANGVEREIN: Chor nimmt Höhen und Tiefen

23.11.2006

Diese NWZ-Serie stellt Vereine aus Oldenburg sowie ihre Mitglieder, Aktivitäten und Erfolge vor. – Kontaktdaten zu vielen Vereinen aus Weser-Ems unter

@ www.NWZonline.de/verein

Die Geschichte des Gesangvereins Bloherfelde ist ein Auf und Ab. Immer wieder wagte man einen Neustart.

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Von Susanne Gloger BLOHERFELDE - Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein Vorsingen gibt es nicht. Im Gesangverein Bloherfelde geht es einzig und allein um die Freude am Singen. 35 Aktive zählt der Chor zurzeit. Es waren schon weitaus mehr – aber auch weitaus weniger.

Ein Auf und Ab zieht sich durch die Vereinsgeschichte. Die begann 1912. Da wurde in der Gaststätte „Zum Lindenhof“ der Gesangverein Bloherfelde als reiner Männerchor gegründet. Schon zwei Jahre später das Aus: Der Erste Weltkrieg begann. Unter der Dirigentschaft des Lehrers Warntjen von der Schule Bloherfelde sangen die Herren dann ab 1920 weiter. Auf Warntjes Initiative geht auch die Gründung der Chorgemeinschaft „Harmonie“ im Jahr 1921 zurück. 1939, als der Zweite Weltkrieg ausbrach, war wieder Schluss mit dem Singen. Aufwärts ging es dann ab 1949. Da wurde der Verein wieder neu gegründet, und ab 1950 kam der Frauenchor hinzu.

Höhen und Tiefen: Die höchste Mitgliedszahl hatte der Gesangverein im Jahr 1963: 54 Sängerinnen und Sänger sind in der Chronik registriert. So viele waren es nie wieder. In den 70er Jahren mangelte es sogar so sehr an Stimmen, dass man eine Gemeinschaft mit dem Chor „Frohsinn Haarentor“ einging – allerdings nur für zwei Jahre. Dann stellten sich die Bloherfelder wieder auf eigene Füße.

Kritisch wurde es wieder im Jahr 1995. „Wagen wir einen Neuanfang, oder geben wir auf?“ – diese Frage trieb die aktiven Sängerinnen und Sänger um. Man zog sich nicht zurück. Zehn Mitglieder gingen zusammen mit der neuen Chorleiterin Hela Eden frisch ans Werk.

„Und der Chor wuchs stetig an“, erzählt die Vorsitzende Karin Feye. Das Repertoire wurde breiter gefächert. Volkstümliches, Romantisches, Klassisches, manchmal auch Modernes gehören mittlerweile dazu. „Einfach und auch anspruchsvoll“, sagt Karin Feye

Im April 2006 wieder eine Veränderung: Die so rührige Chorleiterin Hela Eden verabschiedete sich. Ihr Nachfolger wurde Axel May. „Wir mussten ganz schön umlernen“, erzählt Luise Eilers, Schrift-und Pressewartin des Vereins. Denn der 57-jährige Musiklehrer brachte wieder neues Liedgut ins Programm. Mit großer Freude üben die 35 Aktiven jeden Dienstag von 19.30 bis 21 Uhr im „Lindenhof“. Dem Lokal ist der Verein immer treu verbunden geblieben. „Hier fühlen wir uns heimisch“, sagt Luise Eilers. Das Wir-Gefühl des Chores sei groß. Gerne sitze man nach dem Üben noch auf ein Glas zusammen.

Man ist wieder im Aufwind. Und damit das so bleibt, sind neue Stimmen immer herzlich willkommen. Vor allem fehlen dem Chor Männerstimmen (Bass und Tenor). Wer Interesse hat, kann einfach zu den Proben kommen. Keine Angst: Vorsingen muss man ja nicht.

„Wir mussten ganz

schön

umlernen“

Luise Eilers

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