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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Der Aufstieg einer Präsidentengattin

14.11.2014

Oldenburg „Don’t cry for me, Argentina“ (Weine nicht um mich, Argentinien) ist nicht nur ein Hit, den unter anderem Madonna schon sang. Er ist auch Sinnbild für eine der schillerndsten Frauen des 20. Jahrhunderts: Maria Eva Duarte de Perón, genannt Evita, Gattin des Argentinischen Präsidenten Juan Perón. Geboren 1919 als eines von fünf unehelichen Kindern, gestorben 1952 im Alter von nur 33 Jahren an Krebs. Gefeiert, weil sie unter anderem das Frauenwahlrecht anschob und ein Herz für Arme hatte. Umstritten wegen ihrer Macht besessenen Selbstinszenierung in Zeiten einer Diktatur.

Andrew Lloyd Webber widmete ihr das gleichnamige Musical „Evita“, das seit seiner Uraufführung 1978 und der Verfilmung 1996 mit Madonna noch immer das Publikum zu Herzen rührt. In Oldenburg wagt sich nun der junge Regisseur Erik Petersen (27) an die aufwendige Inszenierung mit gut 80 Mitwirkenden. 50 von ihnen stehen auf der Bühne, darunter fünf Opernsolisten, die Tänzer der BallettCompagnie, zwei Musiker (Akkordeon und Saxophon) und der Opernchor. Im Orchestergraben spielen unter der Leitung von Jürgen Grimm, mit dem Regisseur Petersen bereits vier Musicals produzierte, das Oldenburgische Staatsorchester sowie zwei Keyboarder, ein Gitarrist und ein Akkordeonist – insgesamt weitere 32 Mitwirkende an der Zahl.

Besonders glücklich ist der Regisseur über Hauptdarstellerin Anna Christiana Hofbauer (26). „Sie wird das Publikum überraschen“, sagt Petersen über die Fernseh-Bachelorette und ergänzt: „Anna ist eine erfrischende Darstellerin einer 15- bis 33-jährigen Evita. Man nimmt ihr dieses Alter ab.“ Dasselbe gelte für Philipp Büttner, der die Rolle des Che innehat, einem jungen Mann aus dem Volk, Erzähler und Gegenspieler von Evita. Viel Lob zollt der Regisseur auch Paul Brady, der die Partie des Juan Perón singt: „Paul ist Kammersänger. Er weiß, wie das geht. Aber er ist auch ein großer Schauspieler und bringt sich in die Rolle ein!“

Auf der Bühne des Großen Hauses, die Dirk Hofacker als wandelbare Lichträume angelegt hat, will die Inszenierung das südamerikanische Lebensgefühl greifbar machen. „Tangotänzer versprühen Ästhetik und Würze“, verspricht Petersen.

Das Stück„Evita“ feiert am Sonnabend, 15. November, Premiere. Beginn ist um 19.30 Uhr. Das Musical dauert etwa zwei Stunden plus einer Pause. Die Vorstellungen am 15. und 21. November sind ausverkauft, Restkarten gibt es für den 27. November; Kasse Tel. 2225-111.

Scannen Sie das Bild und lesen Sie ein Interview mit der Bachelorette.


Karten auch unter:   www.tickets.staatstheater.de 
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