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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Die Reihe großer Pianisten bleibt das Kerngeschäft

03.03.2011

OLDENBURG „Perle im Vereinsleben“ nannte die Vorsitzende Constanze Schmidt-Wilkens den Verein, der sich seit 30 Jahren der Förderung von Musik und Kultur in Oldenburg widmet. Bei der Jahres-Mitgliederversammlung des „Vereins der Musikfreunde Oldenburg“ (VMO) war turnusmäßig die Vorstandswahl fällig – diesmal im Wesentlichen eine Wiederwahl. Ein Jahresrückblick ergab bei Publikumszuspruch, Finanzen und Mitgliederzuwachs eine positive Bilanz.

Die Mitgliederzahl ist auf 422 gewachsen, die Veranstaltungen (Sonderkonzerte) wurden erheblich erweitert; das traditionelle Neujahrskonzert findet erstmals im Großen Haus statt (8. Januar 2012) Über Möglichkeiten, die Jugend zu fördern, werde weiterhin nachgedacht, hieß es.

Kerngeschäft des Vereins ist auch künftig die Reihe „Große Pianisten im Kleinen Haus“. Heinz Gassenmeier hatte sie bis zur laufenden Spielzeit erfolgreich betreut; sein Nachfolger, der Musikologe Volker Timmermann, hat das Programm für die kommende Spielzeit vorgestellt: Abermals sind interessante, hochkarätige Pianisten mit von der Partie.

Den Auftakt (25. September) macht der franko-kanadische Supervirtuose Marc-Andre Hamelin mit Sonaten von Liszt und Berg, Preludes von Debussy und Stücken aus seinem eigenen Zyklus „12 Etudes in all the minor Keys“. Der Österreicher Ingolf Wunder, Chopin-Spezialist, ist mit einem reinen Chopin-Programm zu hören (27. November). Der Schweizer Cedric Pescia holt sein (krankheitshalber ausgefallenes) Gastspiel mit Werken von Schumann, Schubert, Stockhausen („Tierkreis“) und Holliger nach (11. 3. 2012). Musik auf einem historischen Flügel beschließt die Reihe (13. Mai 2012).

Der Göttinger Hammerklavier-Spezialist Andreas Staier spielt Beethovens 33 Diabelli-Variationen und weitere Variationen über Diabellis Thema: von Czerny, Kalkbrenner, Kreutzer und Schubert – alles im Originalklang.

Großes Vergnügen bereitete Mitgliedern und Gästen des VMO die Oldenburger Gesangsgruppe „Men at Voice“, ein sechsköpfiges A-cappella-Ensemble, das sogar über einen Countertenor verfügt. Trinklieder aus alter und neuer Zeit, Anekdotisches und Parodistisches, stets rhythmisch pikant, Crossover von Bach und Beatles – alles wird charmant, augenzwinkernd und witzig serviert. Dass Humor in Gesang „umzusetzen“ Ansprüche stellt und dankbar zugleich ist, beweisen die Sechs virtuos – und stimmlich blitzsauber. Man möchte sie gern öfter hören.

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