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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Diese Häuser lassen sich ansehen

23.06.2010

OLDENBURG Öffentliche Bauten müssten Zeichen setzen, um eine Stadt schön und interessant werden zu lassen, so formulierte es die Hallenser Landeskonservatorin Ulrike Wendland; Individualbauten könnten dies nicht leisten: „Es gibt einfach zu viele davon.“

Was im Prinzip richtig ist – und im Detail doch nicht. Den Beweis für die Güte des öffentlichen wie des privaten Bauens tritt am Sonntag, 27. Juni, der nunmehr 15. Tag der Architektur an. Die Architektenkammern Niedersachsen und Bremen haben 121 beachtenswerte moderne Objekte ausgesucht, um sie der Öffentlichkeit vorzustellen – und Oldenburg ist gleich mit sechs Bauwerken vertreten.

Dass das Publikum auf die baulichen Veränderungen in einer Stadt sehr sensibel reagiert, weiß auch Wolfgang Schneider. Der Präsident der Architektenkammer Niedersachsen sieht darum neue Herausforderungen auf Planer und Bauherren zukommen: „Wir als Architekten sind uns der Verantwortung für die Gestaltung und nachhaltigen Entwicklung der Umwelt sehr wohl bewusst.“

Was sich im „Extremfall“ an dem ungewöhnlichen Einfamilienhaus an der Steuben­straße 33 zeigt: Die Architekten Ulf Brannies und Rita Fredeweß haben dort einen Neubau errichtet, der Erdwärme, Solarthermie und Photovol­taik nutzt und eine umfassende Gebäudeautomation aufweist (die NWZ  berichtete).

Ein anderer Privatbau, der am Sonntag besichtigt werden kann, ist der Containerturm von Matthias Salinger an der Stedinger Straße 142. Hier wurden die einzelnen Container wie im Baukasten zu einer großen Einheit zusammengefügt. Er kann für jeden Zweck, temporär oder dauerhaft genutzt werden.

Auffällig schließlich auch der Umbau der denkmalgeschützten Halle am Steinweg (Eingang Kleine Straße 8) zur neuen Heimat des Theaters Laboratorium. Architekt Christoph Bliefernicht nutzte fast nur historische Baumaterialien, um den Bau behutsam zu sanieren.

Ebenfalls dreimal vertreten sind Bauten öffentlicher Träger. Der Neubau der Paulus-Schule (Margaretenstraße 46) ist von den Architekten Wolfgang Göken, Stefan Henckel und Birgit Bahlmann-Henckel, das Fitness- und Gesundheitszentrum (Uhlhornsweg 49-50) ist von Alexis Angelis, Joachim Finke, Onno Folkerts und Horst Gumprecht, und die Erweiterung des TGO an der Marie-Curie-Straße 1 wurde entworfen vom Architekten Christoph Bagge.

an der Kleinen Straße 8 zu einer neuen Theaterspielstätte wurde im September 2008 abgeschlossen. Bauherr war der Verein Theater Laboratorium, der Entwurf stammt vom Oldenburger Architekturbüro Bliefernicht (Kosten 850 000 Euro). Das Objekt erhielt den Denkmalschutzpreis 2010 der Stadt Oldenburg.

finden am Sonntag, 27. Juni, um 11, 14 und 16 Uhr statt; Treffpunkt ist im Foyer des Theaters.

Klaus Fricke
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