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Bartels kündigt Rückzug an

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Schöne Bescherung fürs alte Kino

13.12.2018

Donnerschwee Eine schöne Bescherung – und das schon vor Weihnachten. Beim Weihnachts-Special am dritten Advent wird im Globe auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne wohl besonders froh und munter gesungen. Denn es sind zwei große Fördersummen in die Kasse der Kulturgenossenschaft Globe geflossen, die dazu beitragen sollen, dass aus dem früheren Lichtspieltheater ein Zentrum für Kunst, Kultur und der Begegnung im Quartier Neu-Donnerschwee wird.

Einem Fördervertrag über 50 0000 Euro überbrachte jetzt Dörte Lossin, Ortskuratorin Oldenburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), an Nicola Hassold-Piezunka und weiteren Vorstandsmitgliedern der Kulturgenossenschaft. Das Geld soll für die bestandserhaltende Sanierung der Fenster und Außentüren inklusive des Haupteingangs verwendet werden. Darüber hinaus unterstützt die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) dieses außergewöhnliche Projekt mit 15 000 Euro im Rahmen der Kulturförderung.

Für die noch ausstehende denkmalgerechte Sanierung und den Ausbau des Lichtspieltheaters sei die Genossenschaft neben Bundes- und EU-Mitteln auf private Spenden und Förderungen angewiesen, erklärt Nicola Hassold-Piezunka. Mit insgesamt 745 000 (das entspreche etwa 50 Prozent der Investitionskosten für die Sanierung) erhalte die Genossenschaft somit die maximal mögliche Fördersumme aus öffentlicher Hand, heißt es im aktuellen Globe-Infobrief. „Allerdings werden diese Gelder nur dann in vollem Umfang fließen, wenn wir dieselbe Summe noch einmal aus anderen Quellen aufbringen können“, so Nicola Hassold-Piezunka. Aktuell fehlten noch etwa 90 000 Euro.

„Verläuft alles nach Plan, sollen im Frühjahr 2019 die Bauarbeiten mit der Erneuerung des kompletten Dachs beginnen“, erläutert Architekt Hermann Möhlenkamp, der sich in diesem Projekt engagiert, „weil das Verfallenlassen dieses einzigartigen Kulturdenkmals eine unverzeihliche historische Schande wäre.“ Seinen Angaben zufolge sollen alle Arbeiten im Mai 2020 abgeschlossen sein und das Globe dann wieder in ursprünglichem Glanz erstrahlen.

Errichtet wurde das Gebäude im Jahr 1954 von den Engländern, unter deren Regiment die Donnerschwee-Kaserne ab 1951 stand, in gleicher oder ähnlicher Form wie mindestens 25 weitere „Globe“-Kinos in anderen britischen Kasernen. Das Oldenburger Gebäude ist laut dem DSD wohl das letzte erhaltene. Der äußerlich zweckmäßige Bau diente den Truppen als Kino und Veranstaltungsort. Es wurde bis etwa 1990 betrieben und stand lange leer.

Nun ist aber wieder Leben im Gebäude an der Straße Beverbäker Wiesen 4. Am Sonntag, 16. Dezember, von 15 bis 17 Uhr sind Gäste herzlich zu Tee, Kaffee, Glühwein, Kekse und Gesang eingeladen. Ab 16 Uhr singt auf der Bühne der Chor „Chorioso“ der Oldenburger Musikschule unter der Leitung von Jens Piezunka. Anschließend können alle gemeinsam am Feuerkorb mit Nora, Marthe und Linda aus dem Ensemble „Paraplü“ singen. Es gibt die „Kunst im Kasten“ von Dorena Reckow zu entdecken. Außerdem ist Gelegenheit, Globe-Kalender, -Weihnachtskugeln und -Postkarten zu erwerben.


Mehr Infos unter   www.globe-oldenburg.de 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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