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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Drei Wohnhäuser sollen Lücke schließen

12.01.2012

EHNERNVIERTEL Die Stadt wächst, doch der Wohnraum ist knapp: Im verdichteten Bauen sieht die Verwaltung eine Lösung für dieses Problem. Das Bauvorhaben an der Efeustraße entspricht daher genau den Vorstellungen der Stadtplaner. Am Dienstagabend stellten sie die Pläne des Investors bei einer Bürgerversammlung im Neuen Gymnasium vor.

Auf den 2000 Quadratmetern auf der nördlichen Seite der Efeustraße, die derzeit als Mietparkplatz genutzt werden, sollen drei Wohnhäuser mit insgesamt 15 Wohnungen entstehen, wie Franziska Lüders von Plankontor Städtebau berichtete. Die Gebäude haben jeweils eine Fläche von 15 mal 17 Metern, zwei Vollgeschosse und ein zurückgestaffeltes Dachgeschoss. Die Gesamthöhe beträgt rund zehn Meter. Bei der Architektur habe man sich an der Nachbarschaft orientiert, es sei aber keine neue Hundehütte, sondern eine neue Formsprache, so Lüders.

Einen großen Garten im rückwärtigen Bereich, wie bei anderen Grundstücken im Viertel, wird es nicht geben. „Vorgesehen ist eine Bebauung des gesamten Grundstücks in der ganzen Tiefe“, erklärte Lüders. Laut Carsten Schoch, Fachdienstleiter für Bauleitplanung und Stadtentwicklung, sei dies somit eine bauliche Verdichtung, die über das bisherige Maß hinausgehe. „Aber dies ist eine Verdichtung, die wir an dieser Stelle für sinnvoll halten.“

Widerstand gegen die Bebauung an sich war bei den rund 25 Anwohnern auf der Versammlung kaum zu erkennen. Sie sorgten sich allerdings zum einen über mögliche Schäden an Straße und Nachbargebäuden durch die Bauarbeiten. Zum anderen machten sie auf die schwierige Parkplatzsituation an der Efeustraße und den benachbarten Straßen aufmerksam – unter anderem wegen einer Gastronomie. Die drei oberirdischen Parkplätze sowie die Tiefgarage mit 17 Stellplätzen, welche die Planung vorsieht, erachteten die Anwohner daher nicht als ausreichend.

Wird der Bau realisiert, könnte er in dem Quartier eine Entwicklung zum verdichteten Bauen anstoßen. Da es für das Gebiet keinen rechtskräftigen Bebauungsplan gibt, gilt §34 des Baugesetzbuchs, wie Schoch erklärte. Dieser besagt, dass neue Bebauung sich an der Umgebung orientieren soll. Heißt sinngemäß: Man darf so bauen, wie der Nachbar gebaut hat – und ein bisschen mehr darf’s auch ruhig sein. Schoch schlug daher vor, einen Bebauungsplan für das Viertel zu erstellen, der die weitere Entwicklung regelt.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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