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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Sanierung: Durchs Kirchendach tropft Wasser

25.04.2015

Bümmerstede Die vor 50 Jahren gebaute Pfarrkirche St. Josef an der Bauordenstraße muss dringend saniert werden. Das Dach, das ein Ensemble zwischen Kirche, Turm, Gedenkkreuz und Gemeindezentrum darstellt, ist undicht. Schon bald sollen die Arbeiten beginnen.

„Durch Löcher in der so genannten Attika war Wasser eingedrungen und die darunter liegenden Spanplatten waren morsch geworden“, erklärt Architekt Michael Ecke. Als „Attika“ bezeichnet man die Abschlusswand zur Abdeckung des Dachrandes. So konnte Wasser an verschiedenen Stellen in den Kirchenraum eindringen. Die Pfützen im Altarraum entdeckte zuerst Putzfrau Elke Höpken bei Reinigungsarbeiten.

Anstatt Spanplatten soll nun wasserfest verleimtes Sperrholz für die Dachkonstruktion verwendet werden. Auch Dachbalken müssen ausgetauscht werden. Für die Arbeiten ist es erforderlich, die gesamte Kirche einzurüsten. „Die Gottesdienste werden dadurch aber nicht behindert, die können auch weiterhin stattfinden“, verspricht Pfarrer Christoph Sibbel.

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Mittelfristig muss auch die gesamte Dachfläche von 650 Quadratmetern erneuert werden. „Wenn wir aber schon mal dabei sind und das Gerüst steht, möchten wir diese Arbeiten in diesem Jahr mit erledigen“, empfiehlt der Provisor der katholischen Kirchengemeinde, Christian Schramm. Er ist für die Verwaltung und Finanzen zuständig. „Wenn die Statik es zulässt, können wir einfach eine neue Bitumfläche auflegen. Wenn nicht, müssen wir die alte Fläche abtragen“, weiß Architekt Ecke.

Zur Finanzierung der Gesamtkosten von 150 000 Euro hat die Gemeinde einen Spendenaufruf entworfen. „Dafür haben wir ein Foto verwendet, das uns unterm Regenschirm zeigt“, sagt Pfarrer Sibbel. „Helfen Sie mit, damit kein Gemeindemitglied im Regen stehen bleibt“, heißt es im Gemeindebrief. Aber auch vom Bischöflich Münsterschen Offizialat kommt ein Zuschuss von 98 000 Euro. Die Kirchengemeinde selbst hat auch Rücklagen geschaffen, die investiert werden. „Aber es fehlen immer noch 27 000 Euro, um alle Rechnungen bezahlen zu können“, sagt Schramm. Die Verantwortlichen der Gemeinde hoffen auf einen trockenen Sommer, denn regnen darf es bei den Arbeiten nicht. „Wir werden die Erstkommunion noch abwarten, aber dann fangen wir an“, kündigt Dechant Sibbel einen Start Ende Mai an.

Die Kirche St. Josef gilt als bedeutendes Beispiel moderner Sakralarchitektur in Nordwestdeutschland. Das architektonische Grundmotiv ist Ausdruck eines neuen Verständnisses von christlicher Sakralarchitektur. Mit der traditionellen Wegkirche wird gebrochen und das Prinzip der Zentralarchitektur dokumentiert. Die traditionelle Trennung zwischen Chorraum und Gemeinderaum wird aufgegeben, um Liturgie als kommunikatives Geschehen greifen zu lassen.

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