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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Ehe es ernst wird

18.01.2017

Oldenburg Ich will. Unbedingt. Das oder keines.

Vor ein paar Jahrzehnten stand Sonja Hobbie wütend vor der Umkleidekabine, ein Foto ihres Traumkleides in den Händen und zart verschleierte Bilder im Kopf. Die Dame im Brautmodegeschäft hat geduldig genickt und ein zweites Outfit an die Stange hängt. „Nur mal so. Zum reinschlüpfen.“ Es war der perfekte Begleiter. Sonja Hobbie hat „Ja“ gesagt.

Inzwischen hat die Leiterin der Hochzeitsmesse mehr Traumkleider gesehen als jeder Wedding-Planer. Selbst muss sie sich nicht mehr mit der Wahl des perfekten Dresses für den schönsten Tag im Leben herumschlagen. Das übernehmen die vielen tausend Paare aus der ganzen Region, von denen einige zwei Jahre hintereinander die Weser-Ems-Halle besuchen.

Volles Programm

Mit Schatz auf Schatzsuche können Weser-Ems-Hallen-Besucher am Samstag, 21. und Sonntag 22. Januar, jeweils zwischen 10 und 18 Uhr in der Halle 3 am Europaplatz 12 gehen.

Eitel Sonnenschein zu genießen ist an beiden Tagen möglich:
Um 12, 14 und 16 Uhr präsentiert die Tanzschule Beyer – choreografiert von Ralf Beyer – Kollektionen der Firmen Bekleidungshaus Lammers, Modehaus Blömer und FM Braut- und Abendmoden. Moderiert wird die Show vom Oldenburger Sinatra-Double Jens Sörensen.
Haarig wird es um 13 Uhr bei der Frisurenshow. Silke Neuendorff (CraSi Hair) zeigt schnelle und einfache Stylings mit verblüffenden Vorher-Nachher-Effekten.

70 regionale Aussteller präsentieren bei der 25. Ausgabe der Messe aktuelle Hochzeitsmode, edlen Trauschmuck, außergewöhnliche Papeterie, feinste Patisserie, sehnsuchterweckende Geschenkideen, Hochzeitskutschen und festlich geschmückte Autos. Die Profis erleichtern die Suche nach dem passenden Trauort, dem gemeinsamen Tanzkurs, kulinarischer Verführung, stilvoller Floristik und Reisezielen für die Flitterwochen. Pyrotechniker entfachen das Feuer der Liebe am schönsten Tag im Leben himmelhochjauchzend, Fotografen halten verschossene Paare für alle Zeiten fest.

Karten an der Tageskasse kosten 12 Euro.

Eine Beziehungsapp hilft Paaren bei ihrem Ja-Wort zu bleiben.

Mehr Infos unter www.weser-ems-halle.de/hochzeitsmesse-2017

Kostenlos runterladen unter: http://www.weilidimog.de/

Ehe es ernst wird, müssen Location, Outfit, Frisur, Ringe, Musiker, Fotografen, Einladungskarten, Dekoration, Blumen, Torte, Flitterwochenziel, Limousine oder Pferdekutsche ausgesucht werden. Dabei helfen in diesem Jahr rund 70 Aussteller, die sich am kommenden Wochenende zur „Love Attack“ gerüstet haben.

Romantik gibt Ton an

Zum 25. Mal dürfen Verliebte gemeinsam auf Brautschau gehen. Die silberne Hochzeit der Messe wird am Samstag und Sonntag mit Klassikern und Neuheiten gefeiert. Dabei gibt Romantik den Ton an, sagt Ude Havekost. Sein gleichnamiges Ovelgönner Modehaus werde ein „Feuerwerk“ an Brautkleidern präsentieren. Aktuell im Trend liege Tüll, gefragt sei auch ein Materialmix mit Perlenstickerei. Farbige Gürtel oder feine Strassapplikationen setzen Akzente. Damit die prunkvollen Stoffe nicht mit zuviel Freizügigkeit konkurrieren, sind die Oberteil zunehmend hochgeschlossen, sagt der Modeexperte. Tiefe Rückenausschnitte und aufregende Dekolletés werden von hautfarbenen und spitzenverzierten Elementen in Szene gesetzt.

Süße Geheimnisse

Für die Braut, die sich traut, hat Havekost auch bauchfreie Zweiteiler im Angebot. Rundum glücklich werden aber auch Kurvenstars: von 32 bis 62 reicht das Größensortiment – inklusive Umstandsmode. Übrigens: Wer mit der Idee zur Heirat schwanger geht, sollte rechtzeitig auf Kleidersuche gehen. „Vier Monate Lieferzeit sind Minimum“, sagt Ude Havekost. Männer dürfen sich entspannen. Noch. Denn Smoking oder Anzug – in aktuell königlichem Royal- oder verträumten Azurblau müssen selbstverständlich zum Brautkleid passen. Ist das naturweiß, ist das reinweiße Herrenhemd ein „No go“.

Ude Havekosts Mitarbeiter legen vorsorglich Karteien für das Damenoutfit an. Traditionell darf der Zukünftige es ja erst am großen Tag sehen. Damit auch er seine Geheimnisse hat, lässt sich der moderne Bräutigam von seinen Kumpels beim Styling beraten – unterstützt durch Fachpersonal. „Unsere Aufgabe ist es, dem Mann am Hochzeitstag die Sicherheit für einen starken Auftritt zu geben“, sagt Ralf Rode von Bruns Männermode.

Selbstsicher vor den Traualtar treten will allerdings geübt sein. Am ökumenischen Stand des Bischöflich Münsterschen Offizialats gibt es Informationen zu Vorbereitungskursen, Tipps zur Liederwahl, gute Ratschläge und eine prickelnde Überraschung. Über die dürfen sich Paare freuen, denen es gelingt, auf einer Gewinnspielkarte übereinstimmende Wünsche anzukreuzen. Einer ist klar: Der Hochzeitstag soll unvergesslich bleiben. Dafür sind nicht nur professionelle Fotografen und Videospezialisten verantwortlich. Auch das Ambiente muss stimmen.

Sag es mit Blumen

„Bei der Planung des Designs sollte erstmal ein thematischer Rahmen festgelegt werden. Dann kann man sich zum Beispiel für ein Farbkonzept entscheiden oder ein Motto wählen, das sich in der Dekoration wiederfindet“, sagt Swetlana Böttcher. Beliebt sei der Vintage-Style, kombiniert mit saisonal abgestimmten Blumen. Erdtöne in Karamell und warmem Braun mit metallischen Farben würden den Raum einladend und edel wirken lassen, sagt die Raumdesignerin. Unterschätzen sollten Paare dabei nicht die Kosten: „Blumen sind teuer“, sagt sie – und versichert bei der Suche nach Alternativen findig zu sein. Auf florale Details verzichten konnte das Paar, dem Sven Lehnhof eine Heavy-Metall-Hochzeitsfeier ausgerichtet hat.

Zwischen 16 und 250 Gästen steht die idyllisch gelegene Bullmühle mit Scheune und Backhaus im Landkreis Vechta offen. Gerade feilt er mit seinem Team an einer Westernhochzeit samt Lagerfeuer, Strohballen und Stockbrot. Gefeiert werden kann in der Visbeker Einöde bis zum nächsten Tag. Wer hier die Nacht durchmachen will, muss allerdings früh aufstehen: „Der ideale Vorlauf für den Wunschtermin ist eineinhalb bis zwei Jahre vorher“, warnt Sven Lehnhof.

Spätestens dann sollten Heiratswillige auch anfangen ihr Sparschwein zu füttern – „zumindest, wenn sie mehr als 7 Euro 50 für eine Flasche Sekt beim Standesamt ausgeben wollen“, sagt Sven Lehnhof. Wie alle anderen Aussteller der Messe berät er Paare mit schmalen Geldbörsen, prallen Portemonnaies – und riesengroßen Träumen. Solche, die sagen: Ich will. Unbedingt. Diesen einen Menschen – den oder keinen.

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Lea Bernsmann Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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