• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Harry und Meghan sind nicht mehr „Königliche Hoheit“
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 20 Minuten.

Britisches Königshaus
Harry und Meghan sind nicht mehr „Königliche Hoheit“

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Einer kommt über die Flügel ins Spiel

12.06.2008

OLDENBURG Sie sind ein vierköpfiges Team und sie spielen, wie die deutsche Fuß-ball-Nationalelf, am heutigen Donnerstag. Kein idealer Termin für eine Premiere, weiß Regisseur Ingo Putz. „Aber wir sind gut aufgestellt“, sagt er motiviert über die Groteske „Der Hässliche“ von Marius von Mayenburg, die um 20 Uhr im Kleinen Haus Premiere feiert.

Ingo Putz inszenierte für das Oldenburgische Staatstheater zuletzt „King A“. In „Bonnie und Clyde“ steht der Musiker, Schauspieler und Regisseur selbst auf der Bühne. In seiner neuen Inszenierung „Der Hässliche“ will er „vorne schön Druck und hinten dicht machen“. Außerdem kommt einer über die Flügel – und landet mitten im Sonnenblumenfeld (Bühne: Steffen Lebjedzinski).

Blumen und Baum bringen die Natur ins Spiel. Ebenfalls natürlich, aber leider hässlich, ist Herr Lette (Klaas Schramm), der eigentlich ein gutes Leben führt, glücklich verheiratet und erfolgreich im Beruf ist.

Das Team der Künstlichkeit ist mit drei Schauspielern aufgestellt. Eva Maria Pichler, Thomas Birklein und Michael Pietsch haben Doppelrollen inne, zwischen denen sie ohne Kostümwechsel teils sehr temporeich hin- und herwechseln.

„Es ist ein sehr schnelles Stück mit dichten Dialogen“, sagt Ingo Putz über das Stück, das erst im vorigen Jahr seine Uraufführung im Berliner Schauspielhaus erlebte. Mari-us von Mayenburg (Jahrgang 1972) ist dort Hausautor. Mit rund 70 Minuten ist die Spiel-zeit im Kleinen Haus straff angesetzt.

In dieser Zeit verwandelt sich der Hässliche durch eine aufwändige Operation zu einem Schönheitsidol, steigt privat wie beruflich kurzzeitig auf und erlebt am Ende seinen Fall. Die Spielregeln bestimmt dabei die Marktwirtschaft. „Schönheit bedeutet Kapital und Arbeitskraft“, erläutert Putz, „eheliche Treue wird von Angebot und Nachfrage bestimmt“.

Trotz durchaus tragischen Innenlebens sei „Der Hässliche“ aber ein sehr komisches Stück, betont der Regisseur. Musik und Effekte habe er eher sparsam einsetzt.

Der Erfolg liegt jetzt in den Händen des Schauspielteams.

Alle Theaterkritiken unter www.NWZonline.de/theater

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.