• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Premiere: „Emmas Glück“ als Liebeserklärung an das Leben

29.03.2014

Oldenburg Als lebensfrohe Schweinezüchterin Emma und sterbenskranker Autoverkäufer Max spielten sich Jördis Triebel und Jürgen Vogel 2006 in die Herzen der Kinozuschauer. Jetzt hat das Staatstheater den rührenden Stoff für sich entdeckt und führt ihn mit sechs Mitgliedern der August-Hinrichs-Bühne und Gästen auf Niederdeutsch auf.

Die Liebesgeschichte von Emma (Britta Junker) und Max (Sven Gerstmann) ist eigentlich todtraurig. Denn Max, der eines Tages auf Emmas Bauernhof auftaucht, ist unheilbar krank. „Vor lauter Eifer, immer alles richtig zu machen, hat Max ganz vergessen zu leben“, erläutert Regisseurin Maria-Elena Hackbarth, die auch schon „Sülver Single“ in Szene setzte. „In Emma trifft er eine tolle Frau, die anpacken kann, humorvoll und lebensbejahend ist, aber mit Tieren besser umgehen kann als mit Menschen.“

Ihren Schweinen versucht Emma einen sanften Tod zu gewähren. Und um diesen bittet Max Emma am Ende auch. „Man fragt sich, ob so ein brutaler Akt, der aus Liebe geschieht, barmherzig ist“, sagt die Regisseurin, die im Rahmen dieser Arbeit Kontakt zu einem Hospiz aufgenommen und sich intensiv mit dem Thema Sterbehilfe beschäftigt hat.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ein klares Gefühl dazu habe sich nicht, gesteht sie. Aber eines steht für Maria-Elena Hackbarth ganz sicher fest: „Wir beschäftigen uns hier dauernd mit dem Tod. Aber die Tragödie von Emma und Max ist vor allem eine Liebeserklärung an das Leben!“

In ihrer Inszenierung hält sie sich eng an den Roman von Claudia Schreiber (2003), der im Gegensatz zum Kinofilm viel über Emmas Vergangenheit erzählt. Auf der Bühne im Kleinen Haus wird deshalb auch eine kleine Emma eine große Rolle spielen.

Diese lebt wie ein Geist auf dem Hof und erzählt von den Schicksalsschlägen, die Emma einstecken musste. „Man erfährt von dem Schmerz, der Emma widerfahren ist, der sie aber auch antreibt und ihren Hunger nach Leben nährt“, erläutert die Regisseurin. Drei Mädchen teilen sich diesen Part: Lena Havekost, Ida Grotke und Wieke Langanke.

Die niederdeutsche Fassung für sechs Personen entstand eigens für das Staatstheater. Hartmut Cyriacks und Peter Nissen haben den Text übersetzt. Christian Kuzio hat nach „Sülver Single“ erneut eine atmosphärische Musik kreiert. In weiteren Rollen spielen Jakob Rohde, Mario Forkel und Petra Bohlen.


Weitere „Vorhänge“ unter:   www.nwzonline.de/theater 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.