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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Jugendtheatertage Ii: Endliches Leben im Sinnesrausch

07.07.2014

Oldenburg Das Eröffnungswochenende der Jugendtheatertage endete am Sonntagabend mit einem Knaller. „Die endliche Geschichte“ unter der Leitung der Schauspieler Klaas Schramm und Jakob Rohde war eine der besten Premieren, die in den vergangenen acht Jahren seit Bestehen der Jugendclubs über die Bühne gingen.

Klaas Schramm, der am Staatstheater in dieser Spielzeit in der schwarzen Komödie „Indien“ als Sterbenskranker brillierte, mag seine Erfahrungen eingebracht haben. Aber letztlich agierten alle 13 Mitwirkenden über die gesamte Dauer von 45 Minuten wie aus einem Guss. Niemand anders als diese jungen Menschen selbst hätte die endliche Geschichte über ein lebenslustiges, sterbenskrankes Mädchen besser erzählen können.

Szenen im Krankenbett

Hoch anzurechnen ist das großartige Ergebnis auch, weil die Jugendlichen das Stück selbst erarbeitet und sich in einem Hospiz mit dem Thema Tod auseinander gesetzt haben.

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Die Mitwirkenden

Die endliche Geschichte: Lukas Bartelt, Lilli Cohrs, Cilia Darsow, Josephine Gerken, Yannik Heckmann, Johannes Koch, Julia Lichtner, Helene Ooster, Veronika Nickel, Geesa Renemann, Zoe Schneider, Jannek Suhr, Antonia Wichert

Sinn: Katharina Bunk, Christoph Festner, Fynn Erik Kankel, Imke Kappernagel, Arne Michnik, David Müllenmeister, Luca Niehaus, Mia Clara Ostern, Nike Scheitz, Rieke Schröder, Imke Schwalm, Anna-Kristin Seydlitz, Johannes Wetzel

Alles beginnt wie in einem putzigen Zeichentrickfilm. Die Bühne ist auf vier Seiten von einem schwarzen Rahmen umgeben, der zur Projektionsfläche wird für Wolken, die am weiten Himmel ziehen. Die Szenerie ändert sich schnell, bald liegt Luisa bleich im Krankenbett. Im Zeitraffer kommen und gehen liebe Freunde, Eltern, Ärzte. In Echtzeit zertrümmert die 17-Jährige ihr Bett, als die Endlichkeit zum Greifen nah scheint. Fazit: Unendlich traurig und einfach großartig!

Sprachintensiv

Zuvor hatte das Schauspiel „Sinn“ nach Anja Hilling Premiere gefeiert. Theaterpädagogin Hanna Puka, Schauspieler Rüdiger Hauffe und Marie Schwesinger inszenierten die fünf ineinander greifenden Episoden relativ pur. Für die jungen Akteure bedeutete dies kurze, sprachintensive Auftritte. So war jeder von ihnen einmal Hauptdarsteller. Eine Herausforderung, die viel Mut verlangt und der sich die Jugendlichen wacker stellten. Respekt.

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