• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Enthüllung in Osternburg

08.06.2017

Osternburg 400 Jahre Osternburg: Der Bürgerverein hat dem Stadtteil zum Geburtstag vor einem Jahr eine Zeittafel gestiftet. Die wichtigsten Ereignisse und Stationen Osternburgs wurden auf dieser Tafel dokumentiert, die am jüngst eröffneten Hotel „Villa Stern“ am Osternburger Markt angebracht wurde.

Von der Geburtsstunde Osternburgs, der Stiftung der Kirche durch den Grafen über die für Osternburgs Entwicklung so wichtige Zeit der Industriealisierung und die Eingemeindung Osternburgs in den 20-er Jahren bis heute, der Entwicklung Osternburgs zu einem schönen und interessanten Stadtteil, ist darauf alles festgehalten.

Erstmals erwähnt wurde der Ort laut Ulf Prange, stellvertretender Vorsitzender des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor, im gräflichen Salbuch von 1428 mit „de twe hus to Osterenborch“. 1616 wurde Osternburg rechtlich eine eigenständige Gemeinde, was im vergangenen Jahr gefeiert wurde.

Graf Anton Günther, der vor 350 Jahren starb, stiftete der Gemeinde die Dreifaltigkeitskirche und schuf auch den „Ihrer Fürstlichen Gnaden Lustgarten auf der Wunderburg“, an den heute nur noch Straßennamen und eine Grundschule erinnern.

Osternburg hatte auch einen Maire, denn mit der französischen Verwaltungsreform von 1811 erhielt die Gemeinde einen eigenen hauptamtlichen Bürgermeister, der nach dem Ende der französischen Besetzung Oldenburgs die Bezeichnung Kirchspielvogt trug.

Mit dem Fall des Königreiches Hannover 1866 konnte im Jahre 1876 der Eisenbahnanschluss Oldenburgs und damit Osternburgs realisiert werden. Dieses Ereignis wird zur Zeit im Stadtmuseum mit einer Ausstellung gefeiert. In Osternburg entstanden ein Gleisanschluss für die großen Industriewerke und die Industriealisierung und die Entwicklung zum Arbeiterstadtteil nahm weiter Fahrt auf. Beispiels dafür sind die Oldenburgische Glashütte, die Warpsspinnerei, das Gaswerk Osternburg und die Glasformenfabrik Beyer. Später kamen die Wagenbauanstalt und die Brand Werft hinzu.

Osternburg ist und war auch immer Militärstandort. Daran erinnern zahlreiche Gebäude, zum Beispiel das Oldenburgische Dragoner-Regiment Nr. 19. Vom 11. August 1891 bis zum 31. März 1892 erschien in Osternburg eine eigene Zeitung, Der Osternburger. Unterhaltungs- und Anzeigenblatt für die Gemeinde Osternburg und Umgegend, die von der Tendenz her reformistisch war und zuerst in Oldenburg, dann in Berlin in der Deutschen Verlags- und Buchdruck AG hergestellt wurde.

1913 hatte die Gemeinde 13 000 Einwohner und war einer der bedeutendsten Industriestandorte des Großherzogtums Oldenburg. Am 1. Oktober 1922 wurden per Gesetz die Gemeinden Osternburg und Oldenburg vereinigt und Osternburg damit Teil Oldenburgs.

Osternburg war eine Zeit lang Endstation. Nach der Sprengung der Hunte-Brücke im April 1945 und bis zur provisorischen Wiedererrichtung im August 1945 war der Bahnhof Osternburg nämlich Endstation der Züge aus Osnabrück.

Eine ereignisreiche Geschichte, die auf der Zeittafel festgehalten worden ist.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.