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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Erbsensuppe bleibt Kaviar des Filmfestes

17.09.2015

Oldenburg Die wirtschaftliche Entwicklung der Innenstadt macht auch vor dem Filmfest nicht halt. Damit ist nicht das Angebot an Abspielstätten gemeint – deren Zahl tendiert ja seit langem gegen Null, nimmt man einmal den Kinoladen des Vereins Werkstattfilm heraus. Nein, es geht um das Verschwinden der Fleischereibetriebe in der Fußgängerzone. Deren Historie endete im Mai mit der Schließung von Monse in der Mottenstraße. Und nun, im September, steht das Filmfest ohne seine traditionelle Erbsensuppen-Verkostung für Hollywoodstars da.

Jaja, die Erbsensuppe auf der Straße war Tradition und Legende. Selbst das Fachblatt „Hollywood Reporter“ war im Jahr 2009 angereist, um den deftigen Eintopf zu probieren und die Flecken auf den Hosen der Schauspieler zu zählen. Die nämlich waren jeden Filmfest-Sonnabend der Einladung von Festivalchef Thorsten Neumann gern gefolgt: Darsteller Seymour Cassel langte ebenso gern zu wie Deborah Kara Unger, Matthew Modine oder Regisseure wie Philippe Mora, Bobcat Goldthwait und James Toback. Deutsche Schauspielerinnen stöckelten das glatte Pflaster der Mottenstraße genauso gekonnt entlang wie sonst auf Roten Teppichen. Und höchstens der Star, dem die Filmfest-Party in der Nacht zuvor zu sehr aufs Gemüt (?) geschlagen hatte, nahm mittags bei Monse eine Auszeit. Was er abends bereute, wenn die Kollegen von der Erbsensuppe schwärmten.

Und nun? Kann man mit Schnittchen und Salzstangen und Tapas den gleichen Erfolg haben wie mit Oldenburgischer Erbsensuppe? Nein, beschied Torsten Neumann, der Eintopf muss der Kaviar des Filmfestes bleiben. So begann er nach einem Koch zu suchen, der das besondere Mittagsmahl den Promis weiterhin kredenzt. Und er wurde fündig: Das Restaurant Tafelfreuden von Stefan Aufleger, ohnehin offizieller Partner des Festivals, wird heuer für die kulinarische Köstlichkeit sorgen.

Am gewohnten Platz, mitten auf der Mottenstraße gegenüber von Fahrrad Munderloh, treffen sich am Sonnabend, 19. September, um die Mittagszeit Schauspieler, Regisseure und ganz normale Bürger zum „Suppe fassen“. Guten Appetit – Film ab!

Klaus Fricke
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