• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Musik: Erfolgreiches Spaßprojekt wird einmal wiederholt

21.09.2010

OLDENBURG „Wir wollten ja eigentlich nur Spaß haben.“ Wenn Julius Reich über den Weg seiner ehemaligen Band Starfish Coffee nachdenkt, bleibt am Ende immer nur ungläubiges Grinsen übrig. Was zu verstehen ist: Auch im Rückblick ist die Entwicklung der Oldenburger Schülerband vom „Spaßprojekt“ zu einem bundesweit sehr erfolgreichen und Platten produzierenden Musikprojekt erstaunlich.

Und dazu passt, dass die sieben Bandmitglieder, die sich im Juni 2003 gegen den allgemeinen Trend zu Punk oder Rock wendeten und sich dem großen Stilmix mit der Betonung auf Rhythmus verschrieben, vier Jahre später das Ende von Starfish Coffee verkündeten. Der Aufschrei in der Fangemeinde war laut – so laut, dass er weitere drei Jahre später doch noch gehört wird: Am Sonnabend, 25. September, gibt die Originalbesetzung von einst ab 20 Uhr ein einmaliges Comeback-Konzert in der Kulturetage. „mit einem kleinen Fragezeichen“, kommentiert Sänger Reich das Wort „einmalig“.

Vom ersten Auftritt im August 2003 im „Rocktheater“ bis zur möglicherweise wirklich allerletzten Show in der „Kulturetage“ sind mehr als nur sieben Jahre vergangen – es ist eine Zeitspanne, in der aus begabten Nachwuchsmuckern ausgebildete Studio- und Bühnenmusiker geworden sind. Gleich fünf von ihnen sind oder waren Studenten an der renommierten Pop-Akademie Mannheim (hier entstand auch die Idee zum Kurz-Comeback), andere sind an Musikschulen im Ausland ausgebildet worden.

Und dennoch: „Vielleicht kam die Auflösung der Band damals doch zu früh“, sinnert Julius Reich. „Andererseits wollten wir die Sache beenden, bevor wir begannen, sie zu hassen.“ Die Musik war und ist für die Mitglieder eine Lebensgefühl, ohne Plattitüden und frei von Kommerz. „Die Gruppe war für uns immer mehr als nur eine Band, es war eine Idee“, sagt Schlagzeuger Bino Engelmann.

Seit drei Jahren ist der Entscheidungsdruck, was mit der Gruppe (der Idee) zu geschehen hat, von ihnen genommen. „Wir haben das Projekt nicht kaputt gemacht“, meint Reich. Wohl auch ein Grund dafür, dass neben ihm und Engelmann auch die anderen Ex-Starfische Lisa Herbolzheimer, Rasmus Vosgerau, Johannes Arzberger, Konrad Blasberg und Dirk Neumann zugesagt haben. In der Kulturetage mischen sie ihr heißes Funk/Soul/Pop-Gebräu mit Unterstützung von sieben Gastmusikern zusammen.

Klaus Fricke
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.