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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Höhenflüge der Kunst im alten Kesselhaus

30.08.2019

Etzhorn Über Brücken sind sie schon gemeinsam gegangen, haben sich dem Wind, der Landwirtschaft und auch „Nackten Tatsachen“ gewidmet. Diese Themen fallen Anne und Hans-Gerd Hilbers spontan ein, wenn sie die Reihe „Kunst im Kesselhaus“ Revue passieren lassen. Seit 13 Jahren stellen die Hilbers die Alte Brennerei in Etzhorn, die im Familienbesitz ist, Kunstschaffenden gegen Miete zur Verfügung. Alle zwei Jahre arbeiten die kreative Köpfe für eine Gemeinschaftsausstellung im Kesselhaus. Diesmal zum Thema „Höhenflüge“.

Farbe trocknet noch

Die Idee stamme aus der Mietergruppe, sagt Hans-Gerd Hilbers. Seit Februar werde an dem Thema gearbeitet. 25 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Kunstformen beteiligen sich, „Auf manchem Bild muss die Farbe noch trocknen“, sagt der Hausherr. Etwas Zeit ist ja noch bis zum Wochenende.

An diesem Samstag und am Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr sind dann die individuellen „Höhenflüge“ zu sehen. Das luftige Thema findet sich sogar in schmiedeeiserner Form wieder, ansonsten gemalt, fotografiert, in Stein gehauen, als Collage oder geschneidert. An beiden Ausstellungstagen jeweils ab 16 Uhr wird es auch kleine Konzerte geben; am Sonntag ist die Musikschule Heilig dafür verantwortlich. Ebenfalls an beiden Tagen (ab 17 Uhr) können sich die Besucher einer Hofführung unter kompetenter Leitung anschließen.

Christian Hilbers (der Junior) oder Hans-Gerd Hilbers (der Senior) werden von den „Höhenflügen“ des Familienunternehmens erzählen. Die Geschichte beginnt schon vor 500 Jahren, als der Hof Hilbers in einem Dokument des Klosters Blankenburg erwähnt wurde. Seitdem wird er von der Familie bewirtschaftet – mittlerweile in der 17. Generation. 1849 wurde die erste Brennerei gegründet. „Über die ersten 150 Jahre wurde auch schon eine Chronik verfasst“, erzählt Hans-Gerd Hilbers, der zusammen mit seiner Frau Dokumente für eine weitere Chronik zusammenstellt. Denn nun besteht die Brennerei ja schon 170 Jahre.

Eindrücke aus der Luft

Als einen „Höhenflug“ bezeichnet Hilbers den Bau der neuen großen Brennerei im Jahr 1885, so wie sie heute noch existiert. „Das Gebäude ist über 20 Meter hoch, der Schornstein war 28 Meter hoch.“ Das Resultat eines wahren Höhenflugs hängt noch heute – gerahmt – im alten Kesselhaus: ein Luftbild des Anwesens, aufgenommen im Jahr 1930. „Die erste Luftbildaufnahme der Alten Brennerei“, erklärt Hans-Gerd Hilbers.

Und weist auf den jüngsten Höhenflug hin. In diesem Frühsommer ging eine Drohne des NDR in die Luft, um für die Sendung „Landpartie“ mit Heike Götz auch von oben einen Eindruck von der Alten Brennerei zu verschaffen. Ausgestrahlt wird die Folge „Rund um Oldenburg“ am Sonntag, 15. September, ab 20.15 Uhr, im Dritten Programm.

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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