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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Er nimmt jede Lage kreativ

29.05.2019

Eversten Mit „großen Lagen“ kann Dieterfritz Arning umgehen. Im Polizeijargon werden große Einsätze so genannt. Und vom Polizeidienst versteht Arning was – von der Pike auf. Als Polizeiunterwachtmeister trat er 1957 in den Polizeidienst ein, als er 1998 in den Ruhestand ging, war er Leitender Polizeidirektor der Polizei-Fachhochschule Oldenburg. Und weil Arning mit deren Aufbau beauftragt worden war, durfte er den Titel „Professor“ tragen. An diesem Donnerstag feiert der gebürtige Oldenburger, der in Eversten wohnt, seinen 80. Geburtstag.

Seit gut 20 Jahren ist „Difri“, wie Dieterfritz Arning im Freundeskreis genannt wird, nun Pensionär. Wenn ihn auch viele nicht als Polizeibeamten kennengelernt haben, ein Unbekannter ist der rührige Senior vielen dennoch nicht. Denn seine eigentliche Profession ist die Kunst: als Buchautor, als Schauspieler und Vorleser. Kaum im Ruhestand, wollte Arning seine Memoiren schreiben. „Tidenhub“ hieß das Erstlingswerk mit Episoden aus seinem Leben. Es folgten weitere Bücher in Hoch- und Plattdeutsch. „Difri“ sprüht eben vor Fantasie und Kreativität.

Seinen Wortwitz, seine Schlagfertigkeit und sein schauspielerisches Talent hat er auch bei der Moderation unterschiedlicher Veranstaltung eingesetzt sowie immer wieder für den guten Zweck. 15 Jahre lang hat Dieterfritz Arning im Bümmersteder Krug für die NWZ-Weihnachtsaktion Lesungen aus seinen Büchern gestaltet. Vor zwei Jahren war damit Schluss. Aber nicht so ganz. Seither begleitet er die Show von Jens Sörensen, dem Oldenburger Frank Sinatra, zugunsten der NWZ-Weihnachtsaktion und liest im Kulturzentrum Ofenerdiek.

Arning beherrscht kleine wie große Bühnen. Er war Mitglied der Theatergruppe Bloherfelde und spielt für die August-Hinrichs-Bühne des Staatstheaters. In 17 Stücken hat Dieterfritz Arning dort mitgewirkt. Zuletzt in der Hauptrolle in „Honnig in’n Kopp“ (Regie: Ayla Yeginer). Als Amandus Rosenbach, der an Alzheimer erkrankt ist, war er so gut, dass Murat Yeginer, Vater der Regisseurin und Oberspielleiter des Ohnsorg-Theaters, ihn nach Hamburg holen wollte. „Nein“, hat Difri gesagt. Er blickt ja schon auf die nächste Oldenburger Rolle im Stück „Hein Godenwind“ (nach Gorch Fock).

Ihm immer zur Seite, auch beim Text üben, steht seine Ursula. Seit über 55 Jahren sind sie verheiratet. Sohn Tim und dessen Söhne Nick und Fynn werden an diesem Donnerstag auch dabei sein, wenn Difri gefeiert wird. Dazu kommen weitere Familienmitgliede, viele Wegbegleiter und Freunde. Das wird eine ganz „große Lage“.


Online gratulieren unter   www.nwz-glueckwunsch.de 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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