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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Religion: Die Ostergeschichte für alle Sinne

19.02.2020

Eversten Staunen sollen sie – und sehen, schmecken, riechen, fühlen: Die Besucher der Osterausstellung in der Kreuzkirche können das, was vor mehr als 2000 Jahren in Jerusalem geschehen ist, mit allen Sinnen begreifen. Vom feierlichen Einzug Jesu am Palmsonntag bis hin zu seiner Kreuzigung am Karfreitag und der Auferstehung am Ostersonntag sind sie dabei. Das ist das Konzept dieser Traumreise auf biblischer Grundlage. Es ist die vierte Auflage dieser begehbaren Erlebnisausstellung. Und doch unterscheidet sie sich von den anderen.

Pastor Martin Seydlitz, der sich selber nicht als den begabtesten Handwerker bezeichnet, freut sich über die tatkräftige Unterstützung vieler freiwilliger Helfer. Mehr als 100 sind es insgesamt. Gemeinsam ist man dabei, auf 200 Quadratmetern verwinkelte Räume aufzubauen, die die wesentlichen Momente des Leidensweges Jesu zeigen.

So kommt man in die Ausstellung

Zum Beginn der Osterausstellung in der Kreuzkirche, Eichenstraße 15, am Sonntag, 1. März, wird ab 11 Uhr ein Gottesdienst Spezial zur Frage „Wer war Jesus?“ gefeiert. Nach einem Imbiss um 13 Uhr ist Eröffnung mit Schirmherrin Annie Heger.

Bis zum 10. April läuft die Ausstellung. Führungen finden von Dienstag bis Freitag sowie am Sonntag zwischen 16 und 19 Uhr statt.

Eine Voranmeldung ist für Einzelpersonen und Gruppen unter zehn Personen nicht zwingend erforderlich, allerdings sehr empfehlenswert, um mögliche Wartezeiten auszuschließen.

Führungen werden für Gruppen ab zehn Personen auch vormittags angeboten – aber nur nach Voranmeldung. Schulklassen ab der dritten Jahrgangsstufe können mitmachen.

Eintritt: Die Führungen und Veranstaltungen sind kostenlos. Über Spenden zur Deckung der Kosten freut man sich.

Freie Termine sind auf der Homepage täglich aktualisiert einzusehen. Es wird darum gebeten, für die Anmeldung nach Möglichkeit die Internetseite zu nutzen; Infos unter Telefon   350 648 71 (zeitweise AB).

www.ostern-oldenburg.de

Am Sonntag, 1. März, wird die Ausstellung in der Kirche der baptistischen Gemeinde eröffnet. Bis dahin entstehen aus Holz, Pappe, Stoffen, Styropor und Farbe, Kulissen, die schon jetzt erahnen lassen, dass man die Welt da draußen vergessen wird, wenn man an einer Führung teilnimmt.

Wieder dient das Lukas-Evangelium als Vorlage. Es ist das einzige, in dem man etwas über den Verfasser erfährt. Er wird also als Person greifbar. In die Rolle des Lukas’ schlüpfen Ehrenamtliche und leiten die Besucher durch die Ostergeschichte. Der Aufwand ist groß. Sogar Tondateien mit Musik und Geräuschen (zum Beispiel Vogelgezwitscher) werden von dem Helferteam selbst erstellt. Dazu kommen Gerüche, die das Gefühl aufkommen lassen, bei den Geschehnissen wirklich dabei zu sein. Auch Glas und Licht spielen diesmal ein Rolle. „Ein Glaskünstler ist dafür verantwortlich“, freut sich der Pastor.

Viele Menschen wollten bei der letzten Erlebnisausstellung dabei sein: „Wir hatten in über 600 Führungen deutlich über 6000 Besucher“, sagt Martin Seydlitz. Schon jetzt, sei die Resonanz auf die bevorstehende Ausstellung beeindruckend: Etwa 70 Führungen sind bereits gebucht worden.

Missionieren wolle man nicht, betont Seydlitz. „Die Ausstellung ist bewusst für Interessierte aller Konfessionen angelegt und auch für Menschen, die mit Religion eher fremdeln“ sagt er und fügt hinzu: „Es ist keine Kinderausstellung.“ Im Gegensatz zu den Vorjahren könnten Kindergruppen erst ab der dritten Schulklasse an Führungen teilnehmen.

Die Idee zu dieser Art. von Erlebnisausstellung stammt ursprünglich aus dem Internet. In den Vorjahren stand die Konzeption unter dem Titel „Ostergarten“. Doch da denke man dann an Blumen, erklärt Martin Seydlitz, warum man diese Überschrift nun nicht mehr verwende. Was soll die Ausstellung bei den Besuchern erreichen? „Sie soll einen Zugang eröffnen, zu dem, was uns heilig ist. Und zeigen, das die Geschichte bis in unser Heute reicht. Man wird staunen.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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