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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Zehn Jahre Suppe, Eintopf und Buletten

08.06.2018

Eversten Die aufgestellten Tische sind nahezu voll besetzt. Eine bunt gemischte Truppe unterhält sich angeregt, iss dabei Bratwurst und Kartoffelsalat, dazu gibt es kühles Wasser mit frischen Zitronenscheiben zu trinken. Unter den Besuchern ist auch die Bürgermeisterin Christine Wolf.

Die „Suppenküche Kreuzkirche“ feiert ihr zehnjähriges Bestehen. „Heute, auf den Tag genau, gibt die Suppenküche zum 428. Mal Essen aus“, berichtet Hans-Jürgen Flick stolz. Er ist einer von aktuell acht ehrenamtlichen Mitarbeitern der Suppenküche. Immer donnerstags, von 12 bis 13.30 Uhr, versorgen die Helfer Menschen, denen es finanziell nicht so gut geht oder die einfach etwas Gesellschaft genießen möchten.

Am Eingang steht Susanne Gross, eine Mitarbeiterin, und gibt großzügig Kartoffelsalat auf die Teller, dazu legt sie eine Bratwurst. Die anderen Helfer bringen die Teller an die Tische und holen Würstchen-Nachschub von der angrenzenden Terrasse, wo der Hausmeister der Kreuzkirche tapfer in der brütenden Hitze grillt.

An einem der Tische sitzt ein ganz besonderer Gast: Berthild de Vries. Sie ist die Initiatorin des Projektes und sehr stolz darauf. Über die Jahre hat sie Zeitungsartikel und Fotos über und von der Suppenküche gesammelt und diese in einem Album verewigt. Es zeigt die Anfänge des Projektes, ehemalige und neue Mitarbeiter , sowie Fotos von Veranstaltungen wie die Wahl zum „Oldenburger des Jahres“.

In zehn Jahren Suppenküche hat sich viel verändert. 2011 kam die neue Küche, sechs Jahre nach der Gründung zog sich de Vries in den Ruhestand zurück. Derzeit hat das Suppenküchen-Team weniger Mitglieder als zur Gründungszeit und die Besucherzahlen sind nur leicht gesunken – auf 40 bis 60 Besucher pro Woche.

Was gleich geblieben ist und sich auch nicht ändern soll, ist, dass die Mitarbeiter donnerstags ab acht Uhr in der Küche stehen und die verschiedensten Leckereien selbst zubereiten. „Es wird auf Regionalität und Nachhaltigkeit gesetzt“, betont de Vries. Neben deftigen Suppen und Eintöpfen werden auch Nudelgerichte, Kartoffeln mit Buletten und im Herbst auch Grünkohl angeboten. Die Suppenküche ist für alle zugänglich, Besucher mit einem Oldenburg-Pass können kostenlos speisen, von allen anderen wird eine kleine Geldspende, bis zu zwei Euro, erbeten.

Bürgermeisterin Christine Wolf ist von der Suppenküche begeistert: „Das Projekt wird nach wie vor gut angenommen und genutzt. Die Besucher sind lebendig und aufgeschlossen“, freut sie sich.

Diese Meinung teilte auch Pastor Martin Seydlitz, der sich besonders über das stets frische Angebot freute.

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