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St. Stephanus: „Annäherungen“ in großen und kleinen Formaten

26.10.2017

Eversten „Annäherungen“ ist die Ausstellung überschrieben, die zurzeit in der St.-Stephanus-Kirche an der Windt­horststraße 38 zu sehen ist. Der in Wildeshausen ansässige Künstler Hartmut R. Berlincke, der seine Werke schon in über 130 Einzelausstellungen gezeigt hat, mehrfach international ausgezeichnet worden ist und auch als Diakon sowie als Religionspädagoge tätig war, präsentiert hier unter anderem seine sogenannte Auschwitz-Mappe (kleinformatige Werke, entstanden während eines Arbeitsaufenthaltes in Auschwitz-Birkenau im Rahmen der Aktion Sühnezeichen).

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das große Triptychon „Rentabel des Bundes“. Dieses Bild malte Berlinicke 1987 im Auftrag des Stadtmuseums zur Geschichte der Oldenburger Juden. Man sieht unter anderem Grabsteine des jüdischen Friedhofs mit den Namen von drei Oldenburger Rabbinern.

Die Ausstellung kann bis zum 26. November freitags von 10 bis 12 Uhr sowie sonntags von 11 bis 13 Uhr besichtigt werden. Hartmut R. Berlinicke bietet, nach Absprache, Führungen für Schülergruppen und Klassen an; Kontakt unter Tel. 04431/3164, www.galerie-wildeshausen.de

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Im Zusammenhang mit der Ausstellung steht auch der Gottesdienst am Sonntag, 29. Oktober, 10 Uhr, in St. Stephanus. Er hat das Motto „Zwischen Vernichtung und Verheißung“.

Weitere Termine um die Ausstellung sind das Konzert am Sonntag, 12. November, 17 Uhr, im Rahmen des Erinnerungsgangs. „Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches“ ist der Titel des Konzerts nach dem Buch „Die unauslöschliche Symphonie“ von Martin Goldsmith. In einer Matinee am Sonntag, 19. November, 11.30 Uhr, nähert sich das Trio „Trésalle“ den ausgestellten Kunstwerken musikalisch an. Ein Kamingespräch und eine Führung durch die Ausstellung mit Hartmut R. Berlinicke stehen am Mittwoch, 15. November, 19.30 Uhr auf dem Begleitprogramm. Zur Finissage am Sonntag, 26. November, 11.30 Uhr, spielen Brigitte Behrens (Viola), Frerk Meyer (Klarinette) und Gabriele Hoeltzenbein (Klavier) Musik von Max Bruch. Schüler können ihre Arbeiten vorstellen, die – angeregt durch die Ausstellung – entstanden sind.

Nachklang: Am Montag, 11. Dezember, 19.30 Uhr, widmet sich das Kamingespräch mit Rabbi Tobias Jona Simon dem Thema „Die jüdischen Feste“.

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